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[Erschließe Dir das Ewige Leben!]
Metaphysische Anregungen zur christlich-wissenschaftlichen Wochenlektion über
Leben“
für den 20. Januar 2013
von Christie Hanzlik, C.S., Boulder, CO
www.christiecs.com
ccern@mac.com 720-331-9356

In dieser Woche erklärt die Bibellektion das ewige Leben. Ewiges Leben ist mehr als immer nur weiter in einem sterblichen Körper zu leben. In Filmen, Büchern und Fern­sehfilmen findet man Hunderte von Berichten von übernatürlichen Wesen, die für immer in sterblichen Körpern „leben“. Legenden sprechen zum Beispiel von Vampiren, die unsterblich sein sollen und ewig in ihrem sterblichen Fleisch „leben“. Der Hintergrund vieler solcher Filme ist, dass Vampire darum kämpfen, einen Sinn und ein Ziel für sich zu finden, nachdem sie schon Hunderte von Jahren so „gelebt“ haben. Sie sind an ein Dasein gefesselt, in dem sie frisches Blut von anderen schlürfen müssen. Schließlich verlieren sie in ihrem Leben jede Frische und jeden Reiz, obwohl ihnen besondere Fähig­keiten zugeschrieben werden, und ihnen fehlt jegliches Gefühl für Schlechtigkeit oder zumindest finden sie keine ständige Freude, außer im Bemühen, „menschlichere“ Gefühle oder Liebe durch einen anderen „Menschen“ zu finden.

Aber Vampire sind nicht unsterblich; sie sind in „ewiger Sterblichkeit“. Es fehlt ihnen jeglicher Sinn, jegliche Bedeutung oder Freude. Das Gegenteil der Sterblichkeit ist das ewige Leben, wie es diese Wochenlektion darstellt.

Während man nun nicht jeden Tag an Vampire denkt, so scheinen sich doch in aller Welt Vampirgeschichten zu zeigen – Kämpfe mit der Sterblichkeit, fehlender Lebenssinn, Massaker, Suizide und Todesbezogenheit. Man könnte meinen, dass in beliebten Filmen mehr vampirartige Erscheinungen oder krankhafte Gestalten vorkommen als positive Äußerungen des ewigen Lebens. Diese Themen zeigen sich auch immer wieder in den Nachrichten aus aller Welt, wenn Einzelne vielen anderen das Leben zu nehmen scheinen. Wir sollten auf diese Suggestionen der Sterblichkeit aufpassen, die sich in unser Denken einzuschleichen scheinen.

In dieser Wochenlektion finden wir Mittel in der Lektion, um unser Denken gegen die Suggestionen der Sterblichkeit zu schützen. Wir sind weder Opfer noch in der Minderheit wenn wir die Sterblichkeit entkräften. Ein rechter Gedanke – das ewige Leben – wiegt mehr als tausend falsche Gedanken. (Mehr darüber findest Du im Artikel „Es kommt darauf an, was Du denkst“ von Milton Simon) Wir Christliche Wissenschafter mit Blickrichtung auf das ewige Leben erheben das Denken der ganzen Welt.

Eine Möglichkeit, das Ziel dieser Wochenlektion zu sehen, ist die direkte Zurückweisung der Behauptung der Sterblichkeit und eines ziellosen Daseins. Mit dem Verständnis vom ewigen Leben finden wir einen tieferen Sinn, ein zufriedenstellendes  Ziel, ständigen Fortschritt, zunehmende Freude und dauerhaften Trost.

Hier ist eine andere Übersetzung vom Goldenen Text: „Dies ist der Weg zum ewigen Leben – Dich zu kennen, den einzigen wahren Gott und Jesus Christus, den einen, den Du auf die Erde gesandt hast.“ (NLT= New Living Translation) Das Wechselseitige Lesen befasst sich weiter mit diesem Gedanken: „Und wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns das Verständnis gegeben hat, dass wir den erkennen, der wahr ist, und wir sind in ihm, der wahr ist, nämlich in seinem Sohn Jesus Christus. Das ist der wahre Gott und das ewige Leben.“ (KJV 1. Joh 5: 20)*

Der Goldene Text und das Wechselseitige Lesen.

Der Goldene Text (GT) und das Wechselseitige Lesen (WL) geben eine klare Wegbeschreibung zum ewigen Leben. Der GT liest sich wie eine Definition, „Das ist … das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“ Mit anderen Worten, wir finden das ewige Leben, wenn wir den einzigen wahren Gott kennen und Jesus Christus auf dem Weg folgen, den er uns gezeigt hat. Das WL führt diesen Gedanken weiter: „Und wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns das Verständnis gegeben hat, dass wir den erkennen, der wahr ist, und wir sind in ihm, der wahr ist, nämlich in seinem Sohn Jesus Christus. Das ist der wahre Gott und das ewige Leben.“*

Abschnitt 1: Der erste Schritt zum ewigen Leben: Kenne den wahren Gott!

Der erste Abschnitt bietet uns eine Beschreibung vom wahren Gott: „…der Herr ist ein echter Gott, ein lebendiger Gott, ein ewiger König. …“ (B1) Ich liebe die Vorstellung von Gott als König. Wir können uns ein Königreich vorstellen, in dem Er regiert. Es ist ein vollkommenes Reich, voller Harmonie und Wunder und ohne politische Zwiste, denn der vollkommene König regiert. Das ist das Himmelreich, in dem wir alle leben.

Als ein gewisser Gelehrter Jesus danach fragte, wie man zum ewigen Leben kommt, gab ihm der Wegweiser eine einfache Anleitung: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Ver­stand und deinen Nächsten wie dich selbst.“ (B4) Die Antwort Jesu lautet ganz anders, als wenn man einen Arzt gefragt hätte, aber anders als eine medizinische Antwort hat sich der wahre Weg zum ewigen Leben über Tausende von Jahren nicht geändert. Hier kommt ein Link zu einem Artikel zu diesem Thema:  – „Eine wichtige Frage“ von Ira C. Hubbel:

http://sentinel.christianscience.com/issues/1904/2/6-25/an-important-question

Die Vorstellung, dass wir das ewige Leben durch unsere Liebe zu Gott entdecken, ist eine direkte Kampfansage an die Vampir-Fantasie von der ewigen Sterblichkeit. Anstatt sich mit dem vergeblichen Versuch nach Lebenssinn an die Sterblichkeit und das Fleisch zu klammern, können wir die „Unendlichkeit, Freiheit, Harmonie und grenzenlose Seligkeit“ finden, durch unser „Sehnen, besser und heiliger zu sein, das in täglicher Wachsamkeit und in dem Streben zum Ausdruck kommt, sich mehr dem göttlichen Charakter anzu­gleichen“. (S2, S4)

Niemals finden wir wirkliche Zufriedenheit durch die Sterblichkeit. Wie Mary Baker Eddy erklärt: „Geistiges Leben und Gesegnetsein sind die einzigen Beweise, an denen wir das wahre Dasein erkennen können und durch die wir den unaussprechlichen Frieden emp­finden, der aus einer allumfassenden geistigen Liebe kommt.“ (S5, Betonung von mir)

2. Abschnitt: Zweiter Schritt zum ewigen Leben: Christus Jesus als Wegweiser kennen.

Ständig demonstrierte Jesus für uns alle den Weg zum ewigen Leben. Wie Mary Baker Eddy sagt: „Jesus lehrte den Weg des Lebens durch Demonstration, damit wir verstehen können, wie dieses göttliche Prinzip die Kranken heilt, Irrtum austreibt und über den Tod triumphiert.“ (S6) Bei seinen Wanderungen liebte Jesus alle, die er heilte. Seine Anhänger brachten alle Kranken zu ihm und baten ihn, dass sie den Saum seines Gewandes berühren dürften. „Und alle, die ihn berührten, wurden völlig gesund.“ (B6 im englischen Lektionsheft: Mt 14: 14, 22 Jesus, 35, 36)**

Um das ewige Leben zu entdecken, sollten wir verstehen, was es heißt, „den Saum seines Gewandes zu berühren.“ [B6, Mt 14:36] Um den Saum seines Gewandes zu berühren, muss man den Arm ausstrecken und mutig auf den Christus richten. Weiterhin befindet sich der Saum am unteren Ende des Gewandes, sodass man knien muss – in Demut -, um ihn zu berühren. Stell Dir vor, Du selber würdest Dich tief verneigen und mutig nach dem Saum des Gewandes Christi langen und mit Vertrauen wissen, dass die Berührung desselben zu geistiger Erneuerung führt. Welch starkes Bild! Sich verbeugen und nach immer größerem Verständnis des Christus zu (ver-)langen, ist etwas für alle Tage, und diese geistige Tätigkeit erfüllt das Gesetz: „die Demütigen … werden den Herrn preisen den sie suchen: euer Herz soll für immer leben.“ (B9, KJV Ps 2:26)

Die Eigenschaften der Demut und des starken Glaubens an Christus befinden sich nicht in makabren Kreaturen mit ewiger Sterblichkeit. Jene Kreaturen neigen hinsichtlich ihres Daseins eher dazu arrogant und/oder niedergedrückt zu sein und neigen zu einer Hand­lungsweise, die deutlich unchristlich ist.

Wir suchen weder ewige Sterblichkeit, wie sie in Vampiren gezeichnet wird, noch sind wir auf den Tod ausgerichtet. Stattdessen entdecken wir das ewige Leben, wie es in Christus Jesus verdeutlicht wird. Wir lernen, seinen Weisungen zu gehorchen, „den Herrn, [unse­ren] Gott, [zu] lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit [unserer] ganzen Kraft und mit [unserem] ganzen Verstand.“ Wir verbeugen uns und greifen nach dem Saum des Gewandes Christi und wissen, dass es zu einem immer besseren Verständnis Gottes führt. Wie auch Mary Baker Eddy sagt: „Wir kennen Ihn nicht materiell, sondern geistig als göttliches Gemüt, als Leben, Wahrheit und Liebe.“ (S11)

Abschnitt 3: Noch mehr Materie führt uns nicht in das ewige Leben.

In diesem Abschnitt lesen wir das Gleichnis Jesu von dem Reichen, der immer mehr Güter für die Zukunft speicherte. Und doch speicherte er keine geistigen Schätze, und wenn dann der Tag kommt, da ihm sein Speicher nicht mehr zur Verfügung steht, dann ist sein Leben leer und bedeutungslos.

Wir können immer wieder nach materieller Befriedigung suchen – nach Reichtum, Lust­gewinn und Ruhm – und doch wird uns das niemals eine Bestimmung oder einen Wert geben. Das ist eine Lektion, die uns Vampire und ihre ewige Sterblichkeit lehren. Sie haben es auf die Spitze getrieben, sie haben Macht, Reichtum und jede Menge Erregung im Fleisch, und doch können sie keinen Frieden und keinen dauernden Trost finden. Sterbliche/zeitliche Vergnügen können uns keine ewige Befriedigung vermitteln. Wie Mary Baker Eddy sagt, „Die Vorstellungen, die wir im Allgemeinen vom Glück und vom Leben haben [wie Reichtümer, Lust und Ruhm], liefern für keines der beiden einen lückenlosen [unberührbaren] und dauerhaften Beweis. Sicherheit für den Anspruch auf ein harmoni­sches und ewiges Sein ist nur in der göttlichen Wissenschaft zu finden.“ (S14) Sie fährt fort: „Nur wenn die sogenannten Freuden und Schmerzen der Sinne in unserem Leben vergehen, finden  wir unbestreitbare Zeichen dafür, dass Irrtums begraben worden ist und wir zum geistigen Leben auferstanden sind.“ (S14, 232: 7, 27) [Die Unterstreichung von nur in S14 stammt von Warren zusammen mit Lied Nr. 263 „Gott allein kann Freude geben, Gott allein kann Frieden sä’n.“]

Wenn wir das ewige Leben durch die großen Segnungen der Liebe suchen, sind wir sicher, Frieden und Trost zu erhalten. Manchmal mögen wir für eine gewissen Zeit abgelenkt sein und vom Kurs zum ewigen Leben abgekommen sein, aber Mary Baker Eddy erklärt: „Die bitteren Erfahrungen, die uns der Glaube an das vermeintliche Leben der Materie bringt, sowie auch unsere Enttäuschungen und unaufhörlichen Leiden treiben uns wie müde Kinder in die Arme der göttlichen Liebe. Dann beginnen wir, Leben in der göttlichen Wissenschaft zu erfassen.“(S13)

Schließlich werden wir alle die Lektionen des ewigen Lebens lernen. Wir mögen damit zufrieden sein, wobei wir an die denken, die für uns scheinbar auf einem Abweg sind. Wie wir in Wissenschaft und Gesundheit lesen: „Wahrheit wird uns schließlich alle dazu zwingen, die Freuden und Leiden der Sinne gegen die Freuden der Seele einzutauschen.“ (S15, 390: 10)

Abschnitt 4: Gott gibt uns die Kraft, Jesus auf dem Weg zum ewigen Leben zu folgen.

Wir brauchen uns keine Gedanken zu machen, dass wir vielleicht nicht stark genug seien, Christi Beispiel zu folgen. Wir lesen in den Psalmen: „Der Herr ist meines Lebens Kraft;“ (B12) Diese Kraft fühlen wir, wenn wir Gott um Hilfe bitten und danach streben, ein auf Gott gerichtetes Leben zu führen. Der nächste Vers in diesem Psalm ist ein kostbares Gebet: „Eins bitte ich vom Herrn, das hätte ich gern: dass ich mein Leben lang im Haus des Herrn bleiben möge, um die Freundlichkeit des Herrn zu schauen und seinen Tempel zu betrachten.“  (B15, Ps 27:4) Welch großartige Idee – Seinen Tempel zu betrachten! Für mich heißt das, dass die Antworten, die ich suche, von Liebe/Gott kommen, nicht von endlosen akademischen Gesprächen oder intellektuellen Diskussionen. Alle unsere Fragen werden beantwortet, wenn wir auf das lauschen, was Gott uns zusichert.

In diesem Abschnitt sehen wir, wie Petrus und Johannes die Kraft und den Reichtum beweisen, die man erhält, wenn man Gott vertraut. Sie begegnen einem Mann, der seit seiner Geburt noch nie gehen konnte, und der sie um eine Geldspende bittet. Petrus sagt zu dem Menschen: „ Silber und Gold habe ich nicht; aber was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazareners, steh auf und geh!“ Und jetzt passiert etwas Großartiges: Petrus reicht ihm die Hand und richtet ihn auf und „Sofort wurden seine Füße und Knöchel fest,“  Da war keine physische Therapie erforderlich, auch nicht mehrere Wochen, um seine Muskeln wieder erstarken zu lassen,  er „konnte [sofort] stehen und gehen.“ Und nicht nur das, er sprang – er „ … lief und sprang und lobte Gott.“ (B16, Apg 3: 1-8)

Petrus und Johannes demonstrieren, dass unsere Stärke und Kraft nicht von „Silber und Gold“ kommen. Wir erhalten sie, wenn wir Gott als ultimative Autorität für unsere Gesundheit akzeptieren. Und dieser Mensch, der geheilt wird, zeigt, dass diese Stärke nicht auf Jesu Schüler beschränkt ist – er kann augenblicklich springen und Gott preisen. Die „Superkräfte“, die wir durch die Nachfolge Jesu erlangen, sind erstaunlich, ein wahrer Segen. Und unsere von Gott erhaltene Stärke ist nichts Übernatürliches wie bei den Vampiren „sondern im höchsten Grade natürlich“ und für jeden verfügbar. (W&G xi: 16) Wenn wir Jesu Lehren folgen, können wir die Kranken heilen, die Aussätzigen reinigen, die Toten aufwecken und Dämonen austreiben. (Mt 10: 8) Das sind auch die Worte, die vorn auf Wissenschaft und Gesundheit stehen, auf dem Lehrbuch, das sich auf die Bibel gründet, die uns lehrt, wie man Jesus besser folgen kann. Und das ist die Freude des ewigen Lebens.

Abschnitt 5: Folge den Anweisungen für das ewige Leben.

In diesem Abschnitt erhalten wir Schritt für Schritt die Anweisungen, wie wir uns des ewigen Lebens erfreuen können. Im Brief an die Römer sagt Paulus: „Macht nicht das Verhalten und den Brauch dieser Welt nach, sondern lasst Euch von Gott in einen neuen Menschen verwandeln, indem ihr die Weise eures Denkens ändert. Dann werdet ihr Gottes Willen für euch erfahren, der gut und wohlgefällig und vollkommen ist.“  (B17, Römer 12:2 NLT)

Paulus’ Anweisungen sind klar – kopiert nicht das Verhalten, das gedankenlos in eurer Umgebung vorgeht -, aber was sollte für uns im Mittelpunkt stehen? Auch diese Frage beantwortet Paulus. Im Brief an die Philipper lehrt er uns: Liebe „Brüder, was wahrhaftig ist, was ehrbar, gerecht, rein, lieblich und wohllautend ist, irgendeine Tugend, irgendein Lob, darüber denkt nach!“ (B18)

OK, wir können darüber nachdenken. Doch wir können nicht herumsitzen und den gan­zen Tag nachdenken. Wie sollten wir uns also verhalten? Auch diese Frage wird in der Bibel beantwortet. Im 1. Petrusbrief wird uns gesagt, wie wir handeln sollen: „seid in Übereinstimmung, versteht einander, liebt einander wie in einer Familie, seid freundlich und demütig. Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Beleidigung mit Beleidigung, son­dern vergeltet mit Segen, und wisst, dass ihr dazu berufen seid, damit ihr einen Segen erhaltet.“ (B19, 1. Petrus 3: 8,9 NCV)

Mary Baker Eddys Worte helfen uns, diese Anweisung noch besser zu verstehen. Sie erklärt, „Lass das vollkommene Vorbild anstelle seines unmoralischen Gegenteils in deinen Gedanken gegenwärtig sein! Diese Vergeistigung des Denkens lässt das Licht ein und bringt das göttliche Gemüt, bringt Leben, nicht den Tod, in dein Bewusstsein.“ (S24, S. 407: 24)

Es mag schwierig klingen, immer das vollkommene Vorbild im Denken zu haben und immer den biblischen Anweisungen zu folgen. Doch wenn wir das üben, werden wir immer besser. Und Mary Baker Eddy erklärt, dass selbst ein Augenblick, in dem wir das tun, uns einen Vorgeschmack des ewigen Lebens gibt. Sie schreibt: „Ein Augenblick göttlichen Bewusstseins oder das geistige Verständnis von Leben und Liebe ist ein Vorgeschmack der Ewigkeit.“ (S25, S. 598: 23)

Abschnitt 6: Wie gehen wir sicher, dass wir uns auf dem Weg zum ewigen Leben befinden?

Wenn wir die Anweisungen aus dem vorigen Abschnitt vergessen sollten, oder wenn uns Zweifel kommen, ob wir die richtige Befriedigung des ewigen Lebens fühlen, dann können wir an eine noch viel einfachere Lehre denken: an die Liebe. Im 1. Brief des Johannes lesen wir, „Wir wissen, dass wir aus dem Tod ins Leben gekommen sind; denn wir lieben die Brüder.“ (B22, 1 . Joh 3:14) Und im Brief des Judas werden wir daran erinnert, dass wir durch das Verständnis unseres ewigen Lebens sicher in Gottes Liebe sein können:  „ … bewahrt euch sicher in der Liebe Gottes, und wartet auf unseren Herrn Jesus Christus, der euch in seiner  Barmherzigkeit das ewige Leben geben wird.“ (B24, Jud 1: 21 ERV)

Mary Baker Eddy bestätigt nochmals die Wichtigkeit der Liebe für das Verständnis des ewigen Lebens. Sie schreibt: „Der ganz einfache und grundlegende Rat des inspirierten Schreibers lautet, dass wir uns „lieben … untereinander“.(S26, 572: 6) [Und noch einmal: „Da Liebe [allein] Leben ist; Und Herz für Herz zeigt zart’ Versteh’n, Wenn wir uns treffen, wenn wir gehn.“ (Lied Nr. 30)]

Wenn wir uns fragen, ob unser Fortschritt ausreicht, um zu verstehen, dass „Leben Gott ist“, dann können wir uns die Fragen stellen, die auch Mary Baker Eddy stellt: „Lebe ich das Leben, das dem höchsten Guten nahe kommt? Demonstriere ich die heilende Kraft der Wahrheit und Liebe? Wenn ja, dann wird der Weg immer heller werden‚ bis es völlig Tag ist’“. (in der englischen KJV „bis zum vollkommenen Tag.“ S29, 496: 10-15) Und wir können alles tun, damit die Antwort „Ja“ lautet.

Wann immer wir eine Suggestion der Sterblichkeit oder des Todes wahrnehmen – ob in einem Vampirfilm oder in sinnloser Gewalttätigkeit – können wir an der Gegenwart Gottes festhalten. Gott ist hier, und Gott ist das All. Denke daran, dass ein wahrer Gedanke über das ewige Leben mehr wiegt, als einhunderttausend falsche Vorstellungen über die Sterblichkeit.

In der Tat, unser geistiges Verständnis vom Leben widerlegt die Sterblichkeit. Ausdrück­lich weist Mary Baker Eddy drauf hin. Beachte, wie oft sie das Wort „müssen“ verwendet. „Wir müssen uns die Fähigkeit der mentalen Macht vergegenwärtigen, menschliche Missverständnisse zu beseitigen und sie durch das Leben zu ersetzen, das geistig ist und nicht materiell.

Die große geistige Tatsache muss ans Licht gebracht werden, dass der Mensch vollkom­men und unsterblich ist, nicht sein wird. Wir müssen für immer das Bewusstsein des Daseins festhalten, und früher oder später müssen wir durch Christus und die Christ­liche Wissenschaft die Sünde und den Tod meistern. Der Beweis der Unsterblichkeit des Menschen wird sichtbarer werden, wenn materielle Anschauungen aufgegeben und die unsterblichen Tatsachen des Seins zugegeben werden.“ (S28 – lies einmal die ganzen Seiten 428-430, sie sind gefüllt mit dem Wort „müssen“)

Diese Bibellektion hat den Schlüssel, der zum Verständnis des ewigen Lebens führt. Das letzte Zitat fasst unmissverständlich ihre Botschaft zusammen: „Geistige Errungen­schaften öffnen die Tür zu einem höheren Verständnis des göttlichen Lebens.“

[ Diese praktischen Ideen und Anregungen von Ausübern, die eng mit CedarS zusammenarbeiten, dienen in erster Linie den Campern und Mitarbeitern von CedarS (und ihren Freunden), um den großen Wert des täglichen Studiums und der Anwendung der christlich-wissenschaftlichen Wochenlektionen über das ganze Jahr zu erkennen – nicht nur im Camp! Du kannst Dich auch eintragen (www.cedarscamps.org/metaphysical), um wöchentliche e-Mails von ehemaligen CedarS-Mitarbeitern zu erhalten – über Möglichkeiten diese Bibellektions-Auslegungen mit älteren und auch jüngeren Sonntagsschülern auszutauschen. Du brauchst nur auf der angegebenen Seite auf „Subscribe Now“ zu klicken (links unten).

Warren Huff, CedarS Director & editor dieser Ausarbeitungen und Verfasser der in eckigen Klammern in Kursivschrift eingefugten Anmerkungen]

*Anmerkung des Übersetzers: Dieser Vers fehlt im Wechselseitigen Lesen im deutschen Vierteljahresheft. Der Grund liegt sicher in der missverständlichen Übersetzung der Lutherbibel sowohl in der Übersetzung von 1984 als auch in der neuen Übersetzung der Lutherbibel von 2009, die wir gegenwärtig verwenden. Der gleiche Vers lautet in der Übersetzung von Klaus Berger und Christiane Nord: „Gottes Sohn hilft uns und schenkt uns Einsicht, sodaß wir Gottes Wirklichkeit erkennen. Und dann stehen wir in dieser Wirklichkeit und nahe bei Gottes Sohn Jesus Christus. So ist es mit der Wirklichkeit Gottes, und so ist es mit dem ewigen Leben.“ (Das Neue Testament und frühchristliche Schriften. Inselverlag 2001)

** Im englischen Lektionsheft wird die Begebenheit nach Mt 14: 14, 22 Jesus, 35, 36 zitiert

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