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Es gibt keine Sünde, Krankheit oder Tod im Reich Gottes, und dieses Reich ist hier!
Metaphysische Anwendungsideen für die Bibellektion aus dem Vierteljahresheft der Christlichen Wissenschaft über

„Sind Sünde, Krankheit und Tod wirklich?“

für 4. – 10. Oktober 2021

von Kerry Jenkins, CS, aus House Springs, MO
kerry.helen.jenkins@gmail.com • 314-406-0041

 

EINLEITUNG

 

Wir haben in den letzten Wochen diskutiert, was substantiell, was wirklich, was unwirklich ist… und nun beschäftigen wir uns diese Woche im Besonderen mit der Frage, ob Sünde, Krankheit und Tod wirklich sind. Wir kennen vielleicht die „Sonntagsschul-Antwort“ auf diese Frage – „Nein“. Aber wie beantworten wir dies in unserem Herzen, damit wir ehrlich sagen können, dass wir uns mit der Liebe verbunden, sicher und eins fühlen, so dass wir diese Frage mit Überzeugung verneinen können? Ich denke, diese Antwort liegt in unserer täglichen Arbeit und Demonstration der Heilung durch die Christliche Wissenschaft. Reagieren wir beispielsweise auf Stresssituationen mit der Anerkennung der Kontrolle von Liebe, der Überzeugung, dass Wahrheit auf natürliche Weise an die Oberfläche kommt? Oder erliegen wir der Verzweiflung oder Panik?

 

Goldener Text
Beachten Sie unseren Goldenen Text in dieser Woche, wo es von der Zusicherung heißt, dass „Ich merkte, dass alles, was Gott tut, für immer besteht: Man kann nichts dazutun oder wegtun… hinzugefügt werden, noch kann etwas davon genommen werden” (fette Kursivschrift hinzugefügt). Hier herrscht Gewissheit. Seit wann geben uns die menschlichen Sinne konsequent die Gewissheit der Kraft und Gegenwart Gottes? Sie tun es nicht und werden es nie können. Aber wie wir in den letzten Wochen gelernt haben, können wir lernen, unsere geistigen Sinne einzusetzen, um zwischen wahr und gefälscht zu unterscheiden.

 

Wir können auf die richtige Führung von Gemüt lauschen. Wir können auf Liebe warten und die Gegenwart von Liebe spüren, wenn unsere Gedanken ruhig und still sind. Werden wir uns immer in Frieden und gesund fühlen? Unwahrscheinlich. Das menschliche Dasein ist voller Herausforderungen. Aber jede Herausforderung kann zu einer Gelegenheit umgewandelt werden, unsere wissenschaftlichen Fähigkeiten des christusähnlichen Denkens einzusetzen. Wir können Jesu Gebot aus Zitat B12/Matt. 10:1, 8 befolgen zu: „Heilt die Kranken, reinigt die Aussätzigen, weckt die Toten auf, treibt die Dämonen aus.  Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es auch.“

 

Wenn wir Schritt für Schritt lernen, die Suggestion der Trennung von unserer allguten und allmächtigen göttlichen Quelle zu überwinden, werden wir das Vertrauen und die Überzeugung spüren, die mit der Praxis einhergeht. Wir stellen fest, dass wir immer weniger von der physischen Erscheinung der Dinge beeindruckt sind und immer dankbarer und zutiefst beeindruckt von Gottes Macht und Güte um uns herum. Dies gibt uns die Fähigkeit, ganz bewusst die richtige Antwort auf die vom Thema dieser Woche gestellte Frage zu erfühlen, selbst wenn wir mit dem gegenteiligen physischen Augenschein konfrontiert sind.

 

Wechselseitiges Lesen
Trotz des physischen Anscheins fehlt in unserer Erfahrung mit unserer Vater-Mutter-Liebe tatsächlich nichts. „…er befriedigt die sehnsüchtige Seele und erfüllt die hungrige Seele mit Güte.“ (Teil unseres Responsive Reading (RR) diese Woche aus Ps. 107:9). Gott versorgt uns reichlich mit Inspiration, Ideen, Verständnis und Ganzheit. Unsere Aufgabe könnte man darin sehen, „hungrig“ zu sein, Gott „zu bitten“ und neugierig zu sein. Diese schöne Passage aus unserem Wechselseitigen Lesen drückt diese Art von Sehnsucht und Neugier aus, die die Überzeugung und das Vertrauen ins Blickfeld rückt, die es uns ermöglichen, ein Leben zunehmend frei von Sünde, Krankheit und Tod zu erleben. „Lass mich frühmorgens deine Gnade hören; denn auf dich vertraue ich. Tu mir kund den Weg, auf dem ich gehen soll; denn zu dir erhebe ich meine Seele.“ (WL/Ps. 143:8 und Lied 457 Refrain)

 

ABSCHNITT 1: GOTT VERURSACHT NUR das GUTE.

 

Normalerweise wird diese Stelle aus Zitat B2/Jesaja 61:1 mit einer Prophezeiung auf Jesus verbunden. Aber was wäre, wenn wir davon ausgingen, dass es auf uns selbst zutrifft? Was ist, wenn wir Jesu Mantel, seinen Befehl (der später in dieser Bibellektion erklärt wird (Zit. B12/Mat. 10:8), annehmen und sein Vermächtnis der Heilung fortführen? … dieser Welt angepasst: „,sondern stattdessen „durch die Erneuerung [unseres] Geistes verändert zu werden“ … damit wir „prüfen können, was dieser gute, wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist?“ (Zit. B3/Römer 12:2) Entspricht diese Aufforderung nicht Jesu Befehl, Kranke zu heilen, Tote aufzuerwecken usw.? (Zit. B12/Mat. 10:8)

 

Ich finde es hilfreich, die Aussage von Mary Baker Eddy in Zitat S6 umzudrehen: Wir müssen über dem körperlichen Sinn leben und ihn korrigieren, um das Leben in der göttlichen Wissenschaft zu erfassen. (Zit. S6 /167:6) Ist dieser Akt, über unseren Sinnen zu leben und sie zu korrigieren, nicht ein Akt der Verweigerung der Übereinstimmung mit der „Welt“, dem materiellen Bild der Dinge? Sie beendet diese Stelle mit dieser Feststellung: „In dem Verhältnis wie wir die Ansprüche von Gut oder Böse gelten lassen, bestimmen wir die Harmonie unseres Daseins, – unsere Gesundheit, unsere Lebensdauer und unser Christentum.“ (Zit. S6 /167:6, gelten lassen fett angefügt und nachfolgend angewendet)

 

Hier ist eine Anwendungsidee, die mir gefällt:
Während ich fast jedes Wochenende durch unwegsames Gelände laufe, um die besten Orte zu finden, wo ich meine Söhne bei ihren Motorradfahrten beobachten kann, kann es manchmal für mich schmerzhaft werden. Ich habe festgestellt, dass mit unerschütterlicher Dankbarkeit und einer klaren Erkenntnis und dem Eingeständnis, dass meine Beweglichkeit, Gnade, Ausgeglichenheit, Freude, Energie, Stärke, Verbindung mit Gott alle geistig intakt und niemals in der Materie sind, sodass der Schmerz nachlässt und verschwindet.

 

Ich finde mein Denken erfüllt von der Freude und Freiheit, bei jedem Wetter im Wald zu sein, und erfüllt von Begeisterung und der Erwartung, dass es allen Rennfahrern gut geht. Es ist sicherlich meine subjektive, aber Wissenschaftliche Erfahrung, dass ich freier bin, alle möglichen Aktivitäten zu genießen, wenn ich materielle Ansprüche ausschließe. Dies ist nur ein kleines Beispiel und vielleicht hier, wo ich es aufschreibe, nicht beeindruckend, aber es ist tief zu spüren, wenn ich steile und felsige Steigungen auf und ab wandere und Gottes Gegenwart und freudige Kraft bei mir spüre. Es mag Zeiten geben, in denen mein Jubel von zugänglicheren Orten kommt, aber immer mit meiner inneren Zustimmung, dass Gott die Quelle meiner schmerzlosen Bewegung, Flexibilität, Anmut, Stärke und so weiter ist.

 

Wenn wir von dieser Grundlage aus arbeiten, können wir alle für uns selbst feststellen, dass die Ansprüche der Sinne über unsere Fähigkeit, frei von Krankheit, Verfall, Einschränkung jeglicher Art zu leben, nicht das Gesetz sind, das sie zu sein scheinen! Wenn wir auf diese Weise leben – und uns immer mehr die alleinige Souveränität des Guten zugestehen – beginnen wir zu verstehen und aus erster Hand zu beweisen, dass Gott nur Gutes bewirkt und „die Harmonie unseres Daseins bestimmt, – unsere Gesundheit, unsere Lebensdauer und unser Christentum.“ (Zit. S6 /167:6.

 

ABSCHNITT 2: SÜNDE WIRD ZERSTÖRT, wenn man sieht, DASS SIE KEINE KRAFT, KEINEN URSPRUNG HAT.

 

Josephs Brüder waren nach dem Tod ihres Vaters Jakob von Angst überwältigt. Jacob schien ihr einziger Schutz vor der Rache zu sein, die Joseph mit Sicherheit für seine schreckliche Behandlung nehmen würde. Doch diese Geschichte in Zitat B5/Gen. 50:15-21 veranschaulicht die Ohnmacht, die die Sünde gegenüber Josephs Denken und Handeln hatte. Erst vor wenigen Wochen hieß es in unserer Bibellektion, wie er die Annäherungsversuche von Potiphars Frau ablehnte, die ihn zu verführen versuchte. Hier, in dieser Lektion erkennt er nur die Macht Gottes in den Handlungen der Brüder an.

 

Joseph versichert, dass er trotz aller Misshandlungen, die er aufgrund des Verrats seiner Brüder scheinbar zu erleiden hatte, hier göttlich bereit war, sie und ganze Völker während einer siebenjährigen Dürre vor dem Hungertod zu retten. Seine Barmherzigkeit ihnen gegenüber entsprang der Überzeugung von Gottes Güte, Herrschaft und Kontrolle. Diesen Glauben, dieses Vertrauen und diese Überzeugung musste er in den vielen Jahren, die er als Sklave und Gefangener verbracht hat, geschärft haben müssen!

 

Und schließlich, als verheirateter Erwachsener, konnte Joseph sehen, dass „…Wahrheit den Irrtum zerstört und Liebe den Hass.“ (Zit. S9/339:1-19, 28-33) Wenn man Josephs Geschichte liest, scheint es, dass er niemals Macht in der Sünde zugab, unabhängig von seinen Erfahrungen mit den Sünden anderer Menschen. Er erlag nie dem Hass seiner Brüder oder dem Gefühl der Ungerechtigkeit gegenüber irgendjemandem. Im Vertrauen auf Gottes Kontrolle konnte er sich über die Versuchung erheben, Groll, Rache oder Hass zu hegen. Joseph ist ein leuchtendes Beispiel für einen Menschen, der sich trotz allem menschlichen Anschein nie zum Opfer der Sünden anderer gemacht fühlte.

 

Hier ist eine Anwendungsidee, was das für uns bedeutet:
Wie Joseph können wir der Versuchung widerstehen, uns als Opfer der Bösartigkeit anderer zu fühlen. Wie befreiend für uns und die ganze Welt, wirklich bereit zu sein, einer Geschichte von Versklavung und Opfersein loszulassen. Gott hat die einzige Macht über den Menschen, alle scheinbare menschliche Macht wird durch unsere Anerkennung und Demonstration dieser Tatsache zerstört.

Mary Baker Eddy unterstreicht diesen Punkt: „Die Menschheitsgeschichte muss revidiert und die materielle Aufzeichnung muss gelöscht werden. … Aber der heilige Paulus fasste den Charakter Jesu als Vorbild des Christentums mit folgenden Worten zusammen: „Betrachte den, der solche Widersprüche von Sündern gegen sich selbst ertragen hat.“ „Der vor der Freude, die ihm bevorstand, das Kreuz ertrug, die Schande verachtete und zur Rechten des Thrones Gottes sitzen sollte.“

Noch mag für Sterbliche der Kampf des Lebens wogen und muss wohl weiter wogen, bis die darin verfangenen Irrtümer durch die siegbringende Wissenschaft bezwungen sind; aber dieser Sieg wird kommen! Der wirkliche Mensch ist nicht vom Staube, noch ward er je durch das Fleisch erschaffen; denn sein Vater und seine Mutter sind der eine Geist, und seine Brüder sind alle Kinder der einen Elternschaft, des ewigen Guten.“ (Rückblick und Einblick, S. 22:15–22, fette Kursivschrift hinzugefügt)

 

ABSCHNITT 3: ES GIBT KEIN KRANKHEITSGESETZ.

 

Theologisch wurde angenommen, dass die Religion dazu da ist, den Menschen von Sünde zu befreien. Aber für die meisten ist sie bestenfalls ein bescheidenes Mittel zur Heilung von Krankheiten. Dies widerspricht dem Beispiel des Meisterchristen Christus Jesus. Aber wenn wir den Fehler machen, uns von Jesus zu distanzieren, indem wir annehmen, dass seine Heilkraft nur eine exklusive Gabe für jene Zeit war oder dass Jesus Gott selbst war, haben wir uns gerade den Millionen angeschlossen, die das Gebet als eine zweifelhafte Aufforderung an das Glück oder den Misserfolg ansehen bei einem Gott, der antworten kann oder nicht. Um die Freude an der Heilung von Krankheiten zu erfahren, auf die Art wie Christus Jesus heilte, (und uns sagte, dass wir es auch tun könnten!), können wir damit beginnen, zuzugeben, dass Gott niemals ein Gesetz erlassen würde, das seiner Güte widerspricht. (Zitat S12/227:30)

 

Hier ein Anwendungsbeispiel, das die widersprüchlichen „Gesetze“ der Ansteckung widerlegt:
Gerade vor kurzem erkrankte einer meiner Söhne an einer ziemlich heftigen Erkältung. Eine Woche später folgte ihm ein zweiter unserer Söhne. Ein paar Tage später traten bei mir die gleichen Symptome auf. Ich hatte hingebungsvoll gebetet (und war durch die letzten anderthalb Jahren gut vorbereitet!), um die Gesetze Gottes als die einzigen Gesetze tiefer zu verstehen. Es kann kein Gesetz des ansteckenden Bösen geben, das in unser Zuhause (unsere Gemeinschaft, unsere Welt) eindringt. Die ersten Symptome hielten noch einige Tage bei mir fest, entwickelten sich aber nicht weiter. Einen der Nachmittage verbrachte ich eine ernsthafte Stunde in stiller Kontemplation über Gott, die Gegenwart von Liebe, Güte, Kraft. In dieser Stunde kamen mir keine großen Ideen, nur stille Dankbarkeit und Ruhe. Die Symptome verschwanden und niemand sonst in unserer Familie entwickelte diese Symptome.

 

Der Vorsteher der Synagoge in der Erzählung aus Lukas 13,11-17 wollte der gebrechlichen Frau ihre Heilung aufgrund eines vermeintlichen „Gesetzes“ Gottes verweigern. Das einzige Gesetz, dem Jesus je gehorchte, war das Gesetz von Liebe, von Wahrheit und von Leben. Auch wir können diesem Gesetz gehorchen und Freiheit vom sogenannten Gesetz des Leidens erleben!

 

ABSCHNITT 4: HEILEN, NICHT STREITEN ÜBER DIE MATERIE UND IHRE ERSCHEINUNGEN.

 

Hatten Sie schon einmal das Gefühl, dass Sie den Blick nicht von den Suggestionen des Körpers lassen können? Da sind Sie nicht allein. Dieser berühmte Satz aus dem 1. Korintherbrief verdeutlicht die Herausforderung, die der materielle Sinn für uns darstellt. “Was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben, das hat kein Auge gesehen und kein Ohr gehört, und es ist auch nicht in das Herz des Menschen gedrungen. Gott aber hat sie uns durch seinen Geist offenbart; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.” (cit. B10/1Kor 2:9, 10) Die materiellen Sinne sind im Allgemeinen nicht in der Lage, geistliche Tatsachen zu bestätigen.

 

Wir wollen nun anwenden, was das für uns bedeutet:  Anstatt auf die meist falschen Ansichten und Fabeln der Sinne zu schauen und uns ihnen zu unterwerfen, finden wir geistige Fakten und Beweise durch den geistigen Sinn – durch unser ruhiges, stilles Zuhören, unsere Übung, Gott und seine Güte um uns herum wahrzunehmen. Anstatt mit unserem Körper zu “streiten”, uns zu fragen, warum er sich so verhält, wie er sich verhält, über die Ursache des Problems zu spekulieren oder generell Angst vor dem zu haben, was vor sich geht, können wir uns “…über die sogenannten Schmerzen und Freuden der Sinne […] erheben.” (zit. S16/242:9) Diese Fähigkeit beruht auf der Tatsache, dass das Reich Gottes tatsächlich in jedem von uns ist und nicht irgendwo “draußen”, wo wir über unser eigenes Bewusstsein hinaus suchen müssen. Wir sollten uns alle die Stelle in Matthäus 10,1.8 (zit. B12) ansehen, wo Jesus seinen Jüngern Macht gibt, und uns daran erinnern, dass auch wir Jünger sind. Auch wir haben diese Macht als Kinder Gottes erhalten

 

ABSCHNITT 5: DIE EXISTENZ IST NICHT VON DER MATERIE ABHÄNGIG.

 

Das klingt vielleicht weit hergeholt. Wenn das Leben völlig auf die Materie beschränkt ist, dann gibt es keine Erklärung für das Beispiel in diesem Abschnitt, in dem Paulus Eutychus vom Tod erweckt, oder für die zahlreichen anderen Beispiele dieser Art von Heilung in der Bibel und in unseren Zeitschriften sowie in den Biografien von Mary Baker Eddy.

 

Hier ist eine aktuelle Anwendung dessen, was das für uns bedeutet: In diesem Sommer hatten wir in CedarS-Camp ein schönes Beispiel dafür, wie der fast sichere Tod eines Pferdes abgewehrt wurde. Das Pferd war am Boden und schien auch mit unserer Hilfe nicht mehr aufstehen zu können. Nach einiger Zeit, als wir laut für sie beteten, ihr Lieder vorsangen und sie trösteten, schien sie wirklich dem Tode nahe zu sein. Ihre Beine bewegten sich seltsam und ihre Zunge hing ihr aus dem Mund. Wir setzten unsere Arbeit fort und sprachen ihr manchmal wissenschaftliche Wahrheiten direkt ins Ohr. Wir hatten einen Tierarzt gerufen, der uns helfen sollte, sie wieder auf die Beine zu bringen, und nach mehr als einer Stunde sah es so aus, als ob der Tierarzt sie einschläfern müsste. Als er eintraf, konnte er sie mit Hilfe von Hilfsmitteln, die wir nicht hatten, wieder auf die Beine bringen. Danach hörte er ihr Herz, ihren Magen usw. ab und untersuchte sie. Er bat uns, ihr etwas Getreide anzubieten, das sie genüsslich fraß. Er stand ein paar Minuten da und sagte: “Na, das war eine angenehme Überraschung!” Dann packte er seine Sachen und ging. Jasmine wurde auf eine Koppel mit Gras und Wasser entlassen. Sie hatte einen glücklichen Sommer, voller Leben. Der Tierarzt nannte einige mögliche Gründe für einige der Nebenwirkungen, die wir gesehen hatten. Aber es war allen Anwesenden klar, dass Lahmheit und ein eingeklemmter Nerv in ihrem Gesicht die Symptome, die wir sahen, nicht erklären konnten. Es hatte etwas stattgefunden, das sich einer menschlichen Erklärung entzog.

 

Auch wenn wir anerkennen, dass wir hier vielleicht nicht über die Suggestion des Todes demonstrieren können, müssen wir ihn niemals als gegenwärtige Realität oder als Macht über Gott/Leben anerkennen. In Einheit des Guten sagt uns Mary Baker Eddy, dass das Erreichen dieses “höchsten Ziel in der Wissenschaft, den völligen Sieg über den Tod zu erlangen, […] Zeit und unermesslich großes geistiges Wachstum” erfordert. “Ich habe keineswegs von mir selbst gesprochen, ich kann nicht von mir selber sprechen als “hierzu tüchtig”.  Ich bestehe lediglich auf der Tatsache, wie sie in der göttlichen Wissenschaft existiert, dass der Mensch nicht stirbt … Aufgrund dieser tiefen Überlegungen beschwöre ich die Christen, mehr Glauben an Leben zu haben als an Sterben.” (Einheit d. Guten. 43:12-24)

 

Und in 1. Johannes 5:11 heißt es: “Und dies ist das Zeugnis, dass Gott uns das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn.” In Robert Peels Buch Years of Authority zitiert er Mary Baker Eddy mit den Worten: “Es gibt in Wirklichkeit keinen Tod, aber ich habe nie angenommen, dass ich nicht von diesem Daseinszustand in einen anderen übergehen würde”, und weiter auf Seite 355: “Ich habe den letzten praktischen Beweis der absoluten Christlichen Wissenschaft noch nicht erreicht … und werde ihn vielleicht nie erreichen, solange ich für die persönlichen Sinne sichtbar bleibe. Aber ich habe ihn geschrieben und meine Werke lehren ihn.”  Dies scheint eine wunderbare Bestätigung für uns alle zu sein, dass wir gemeinsam daran arbeiten, die Gesetze des Guten zu demonstrieren, die Jesus uns aufforderte, weiterhin zu praktizieren, und dass wir unsere Bemühungen niemals aufgeben sollten, nur weil die Dinge für den materiellen Sinn düster aussehen.

 

ABSCHNITT 6: DER GEISTIGE SINN IST DER SUBJEKTIVE ZUSTAND, DAS REICH GOTTES IN UNS ZU SEHEN.

 

Es ist klar, dass es im Reich Gottes keine Sünde, keine Krankheit und keinen Tod gibt. Das ist das Reich, das Johannes in der Offenbarung gesehen und darüber geschrieben hat. Wir können uns von der Tatsache ermutigen lassen, dass Johannes diese Vision sah, wie Mary Baker Eddy uns sagt, während “…auf unserer Daseinsebene…”.  (cit. S27/573: 3-5, 13 Dies gilt für jede Heilung, die wir erfahren.

 

Lassen Sie uns erkennen und anwenden, was das für uns bedeutet:  Nehmen Sie sich heute etwas Zeit, um still zu sitzen und über die Gegenwart Gottes, die Macht der Liebe und des Lebens um uns herum nachzudenken. Wir können an dieser Offenbarung Stück für Stück teilhaben, wenn wir in unserem geschäftigen Leben den Raum und die Zeit dafür finden. Durch diese Praxis stellen wir fest, dass Sünde, Krankheit und Tod in ihren Versuchen, uns ängstlich, entmutigt und hoffnungslos zu machen, nachlassen. Wir erfahren die Freiheit des Lebens im Reich Gottes, und selbst die kleinsten Einblicke in diese Freiheit reichen aus, um Freude, Geduld, Ruhe und Hoffnung zu bringen. Es ist die Zeit und die Mühe wert, das zu praktizieren, wozu der Meister jeden von uns aufgerufen hat!

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