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Gib und nimm Erntedank-Segnungen an

Ideen zur Anwendung auf die Bibellektion mit dem Thema

Erntedankfest

in der Woche

 28. November

Von Jared & Allison Eggers, St. Louis, MO

Jared.Eggers@principia.edu

 

[Kursiv gedruckte Anmerkungen in Klammern von einem dankbaren Camp-Leiter/ Redakteur Warren]

 

Goldener Text

Diese Lektion beginnt mit dem höchsten Ziel: Gott zu danken. Das Erntedankfest kann ein wundervoller Segen sein. Familien und Freunde nehmen sich Zeit, miteinander zu essen, einander zu danken und sich wertzuschätzen. Leider kann das für Menschen auch eine sehr einsame Zeit sein. Wir sollten niemals zulassen, dass das sterbliche Gemüt auch nur den kleinsten Teil des Guten wegnimmt, indem wir unsere Aufmerksamkeit auf den wirklichen Zweck dieses Tages richten – Dank zu sagen fängt mit Gott an. 

Wechselseitiges Lesen

Gott sorgt für uns und versorgt uns so vollständig, dass wir „satt sind an den Gütern seines (Gottes) Hauses“ (Ps. 65:5)  Das Wort  „satt“ (satisfied) kommt aus dem lateinischen „satis“ und „facere“, was soviel bedeutet wie „genug“ und „machen/ tun“. Gott tut genug für uns, deswegen sind wir satt/ befriedigt und wir können dankbar dafür sein. [Vgl. Warren’s Ergänzung am Schluss für einen großartigen Liedtitel über Gott, der weiß, was Du brauchst und es Dir gerade jetzt gibt.]

Abschnitt 1: Was gibt es, wofür wir dankbar sein können?

Falls wir es vergessen haben – dieser Abschnitt behandelt viele Gründe, warum wir dankbar sein können. Im Zitat B1 lernen wir, dass „der Herr gut zu allen ist” und „Der Herr ist allen nahe, die ihn anrufen, allen, die ihn mit Ernst anrufen“. „Nah“ bedeutet, wenn wir nach Gott verlangen, spüren wir, dass er uns bereits die ganze Zeit nah war. Das Buch Deuteronomium (5. Mose) besteht hauptsächlich aus Beschreibungen von Moses’ Gesetzen, denen die Kinder Israels folgen sollten. Zitat B4 kommt aus diesem Abschnitt des Deuteronomiums und darin finden wir das Gebot, Gott nach dem Essen zu preisen. Es beschreibt ein fruchtbares Land (das Gelobte Land), in dem es nicht nur Nahrung in Hülle und Fülle gibt, sondern auch wertvolle und nützliche Mineralien. Für ein Volk, das seit Generationen durch öde Wüsten gezogen ist, hätte es kein größeres Versprechen geben können. Wenn alle Bedürfnisse gestillt sind, wie sollte man dann nicht dankbar sein?

In Zitat S4 finden wir die klassische Frage, die Mrs. Eddy stellt: „Sind wir wirklich dankbar für das schon empfangene Gute?“ Gute Frage! Wenn wir gefragt würden „Sind wir dankbar für unser Zuhause?“ antworten wir vielleicht: „Na ja, die Wohnung ist etwas zugig“ oder „Es ist ein bisschen klein“ oder „Es müsste mal renoviert werden, aber ich kann mir das nicht leisten“. Würdest du denn lieber draußen schlafen?  Bei der Frage: „Sind wir für unser Bett dankbar?“ antworten wir vielleicht: „Es ist schön, aber die Decke ist innen etwas verklumpt“. Würdest du lieber auf dem Boden schlafen? Bei der Frage: „Bist du dankbar für deinen Arbeitsplatz?“, antworten wir vielleicht „Ja, aber die Bezahlung ist nicht angemessen.“ oder „Ich bekomme nicht genügend Anerkennung für meine Arbeit“  oder „Die Zusammenarbeit mit meinem Chef ist schrecklich”. Hätten wir lieber gar keine Arbeit? Um zu zeigen, dass wir wirklich dankbar sind, müssen wir uns nur unsere Segnungen zunutze machen. Wir müssen also nutzen, was wir bereits haben und nur dann sind wir für weitere Segnungen bereit.

Abschnitt 2: Wie man dankbar wird

Vor einigen Jahren warb die US-amerikanische Regierung mit einer Kampagne „Ein Verb ist das, was du tust“. Ich weiß nicht mehr, was genau diese Kampagne eigentlich bezwecken sollte. Vielleicht sollten die Menschen aktiver sein oder vielleicht dachte die Regierung, die Menschen brauchen Nachhilfe in Grammatik. Was auch immer der Grund war – bis heute weiß ich dank dieser Werbekampagne, dass ein Verb sich auf etwas Aktives bezieht. Zitat B5 ist voll von Verben wie vertrauen, verweilen und erfreuen. Dieser Abschnitt gibt uns Aktivitäten an die Hand, mit denen wir zum Ausdruck bringen können, dass wir dankbar sind. Zitat S7 setzt diesen Gedanken fort: „Taten drücken mehr Dankbarkeit aus als Worte“. Wie können wir dankbar sein? Wir können unsere Dankbarkeit durch unsere Taten zeigen.

In Zitat B9 gibt es Hinweise aus Jesu Bergpredigt, wie wir beten können. Er sagt uns, dass wir in „unser Kämmerlein [closet] gehen“ sollen. Das griechische Wort für „closet“ heißt Tamieion, [Wort 5009 in Strong’s Exhaustive Concordance,], was soviel bedeutet wie „innerer Raum, Klosett, Lagerraum“. Übrigens ist das Wort „closet“ in seiner Wurzel auch mit dem Wort „close“ [nah] verwandt. Jesus gibt uns den Hinweis, an einem geheimen Ort zu beten, wo wir Nähe fühlen. Die Nähe zu wem? Ich würde sagen: Die Nähe zu Gott. Eine andere Möglichkeit, unsere Dankbarkeit zu zeigen, ist Gebet. Dieses Gebet sollte wirkungsvoll und ernsthaft sein, wie es in Zitat B6 beschrieben wird. Wie können unsere Gebete wirkungsvoll und ernsthaft sein? Das Zitat S9 beschreibt das „ständige Ringen, immer gut zu sein“, als „Beten ohne Unterlass“. Daran zu arbeiten, gut zu sein, muss eine Wirkung haben. Und Zitat S10 sagt, dass wir „im Verborgenen beten und unsere Aufrichtigkeit durch unser Leben beweisen“. So sind unsere guten Taten Belege für unsere Gebete und die Dankbarkeit für Gott.

Abschnitt 3: Was Dankbarkeit bewirkt (Achtung: Es heilt!)

In Zitat B12 erfahren wir, dass Jesus drei Tage lang vor tausenden von Menschen predigte. Alle brauchen auch etwas zu essen und das Problem war, dass nicht genug für jeden da war. Als Jesus und seine Jünger sich einen Überblick über ihre Vorräte verschafften, fanden sie sieben Laibe Brot und einige kleine Fische. Sein Plan war, jeden der anwesenden Menschen mit diesem kleinen Vorrat satt zu machen – also dankte er. Bevor er das Essen verteilte, bedankte er sich. Ich sage es noch einmal: Bevor er das Essen verteilte, bedankte er sich. Jesus war im Begriff, etwas zum Ausdruck zu bringen, das jeglichem materiellen Gesetz widersprach und noch bevor es vollbracht war, dankte er Gott. Jesus äußerte Dankbarkeit für das, was bereits vorhanden war und die Situation war geheilt. Jeder war satt geworden und es war sogar noch viel übrig geblieben. Waren die Mittel zur menschlichen Versorgung die ganze Zeit über da gewesen? Vielleicht sieht die Dankbarkeit [die Wirklichkeit] und das Verlangen übersieht sie.

Auf Seite  206 von Wissenschaft und Gesundheit (S14), sagt Mrs. Eddy: „Was einen segnet, segnet alle… Geist, nicht Materie ist die Quelle der Versorgung”. Wenn wir in der Erfahrung von jemand Anderem etwas Gutes sehen, können wir danken, weil dieses Gute für jeden gilt.  Wir können sagen: Danke, Gott – dies ist auch meins! Es ist stärker als Sprengstoff („That’s Mine Too!” (Warren says this “T.M.T. is more powerful than T.N.T.”… dynamite!) 

Section 4: Dankbarkeit ist ein aktiver Ausdruck

Dankbarkeit wird niemals weniger. Sie sitzt nicht schweigend in unseren Gedanken. Sie ist ein aktiver Ausdruck des Seins. Vielleicht hast du den Ausspruch schon einmal gehört, dass du Dankbarkeit als innere Haltung brauchst. Im Zitat B17 heißt es „Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen.” Unsere Dankbarkeit mit Taten sichtbar zu machen, ist etwas, das uns in das Reich Gottes bringt.  

Dankbarkeit beginnt vielleicht mit einem Gedanken, aber das ist nicht genug. Mary Baker Eddy stellt fest: „Jesus begründete, was er sagte, durch Demonstrationen und verlieh so seinen Taten eine höhere Bedeutung als seinen Worten” (S18)  Wir müssen also unseren Dank manifestieren.

Die Zitate B16 und S19 schildern beide Jesus’ Heilungen der zehn Leprakranken. Sie kamen zu Jesus, um geheilt zu werden und er schickte sie zu den Priestern (dies waren die einzigen, die sie für gesund erklären und ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft veranlassen durften). Als sie ihres Weges gingen, waren sie alle geheilt. Durch ihre vertrauensvolle Haltung konnte Christus, Wahrheit, sich manifestieren. Aber nur einer der zehn kam zurück, um sich zu bedanken. Alle wurden geheilt, aber nur einer erkannte die Heilung durch Christus und erwies seinen Dank – dies segnete ihn. [Zehn wurden gereinigt; einer kehrte zurück, um sich für das erhaltene Gute zu bedanken und indem er dies tat, erhielt er Jesus’ Segen der Ganzheit. Vgl. P.S. weiter unten]

 

[P.S.: Möge Gott dich segnen mit Ganzheit und göttlicher Unterstützung für deinen hochgeschätzten und wichtigen Beitrag für die Arbeit der CedarS Camps. Für nur einen oder zwei Dollar pro Monat klicke auf „Support CedarS! Donate Today” über http://www.cedarscamps.org.  Hier gibt es Videos zu sehen über die Motivation ehemaliger CedarS-Studenten, regelmäßig zu spenden: http://www.cedarscamps.org/videos ]

[Warrens Ergänzung: Hier kommt noch eine Idee, die mich immer begleitet hat. Das ursprüngliche Lied von Cherry Brennan: „Du weißt, was ich brauche und versorgst mich damit. Du weißt, was ich gerade jetzt brauche.“ – die Nr. 7 auf der CD „Du wirst geliebt;“  Man kann sie in einigen Leseräumen kaufen oder auch herunterladen für 99ç pro Lied: http://cheriebrennan.com/wp/?album=you-are-loved

 

 

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