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Metaphysische Anwendungsideen für die wöchentliche Bibellektion
der Christlichen Wissenschaft zum Thema

Christliche Wissenschaft
für den 19. bis 25. Juni 2023

von John und Lindsey Biggs, CS, Maryland Heights, MO
541 418 1176 JohnBiggsCS@gmail.com
541 460 3515 biggs.lindsey@gmail.com


EINFÜHRUNG

In der Lektion dieser Woche erfahren wir, dass unser geistiger Sinn uns hilft, das Wesen Gottes, die Lehren Jesu Christi und das Himmelreich in uns zu erkennen. Der Geist der Wahrheit hilft uns zu sehen und zu wissen, wer und was wir als Kinder Gottes wirklich sind. Er hilft uns, unser Geburtsrecht als Söhne und Töchter Gottes zu erkennen, welches das Recht auf völlige Freiheit und Harmonie beinhaltet!

Lassen Sie uns gemeinsam in die Lektion eintauchen und sehen, welche neuen Ideen wir sammeln können.

GOLDENER TEXT

Was für eine Verheißung ist dieser Goldene Text, dass wir die Wirklichkeit Gottes erkennen werden! Unser spiritueller Sinn wird uns helfen, die Realität des Himmelreichs und die heilenden Wirkungen, die sich aus diesem Verständnis ergeben, zu erfahren.

Als Jesus zu seinen Jüngern sagte, sie sollten sich vor dem “Sauerteig der Pharisäer” hüten, sagte er: „Ihr habt Augen und seht nicht, und ihr habt Ohren und hört nicht? Und denkt ihr nicht daran: Als ich die fünf Brote brach für die fünftausend, wie viele Körbe voll Brocken hobt ihr da auf? … Da sprach er zu ihnen: „wie versteht ihr denn noch nicht?“ (Markus 8: 18, 19, 21.

Sowohl Jeremia als auch Hesekiel begegneten Menschen, die so sehr auf das Materielle fixiert waren, dass ihnen nur die Materie real erschien. Jeremia sagte: „Hört zu, ihr törichtes Volk, das keinen Verstand hat, die Augen haben und nicht sehen, Ohren haben und nicht hören.“ (Jeremia 5: 21).

Was könnte der “Sauerteig der Pharisäer” in unserem Zeitalter sein, vor dem wir uns in Acht nehmen müssen – der unser Denken daran hindert, für die Allheit und Wirklichkeit Gottes völlig offen zu sein? Was ist es, das versucht, Gottes heilende Kraft in unserem Denken und die unendlichen Möglichkeiten des Guten zu schmälern?

 

WECHSELSEITIGES LESEN

Geist, Leben, Wahrheit und Liebe ist die Quelle der Freude, der Harmonie, des Friedens und der Freiheit, die wir zum Ausdruck bringen. Diese geistigen Qualitäten und Segnungen sind nicht unbedingt Dinge, die wir mit den materiellen Sinnen sehen oder schmecken können, aber wir sehen und genießen die Gegenwart dieser Qualitäten mit unserem geistigen Sinn.

Mary Baker Eddy definiert den geistigen Sinn folgendermaßen: “Der Geistige Sinn ist eine bewusste, beständige Fähigkeit, Gott zu verstehen.” (Wissenschaft und Gesundheit, S. 209: 34-36).

Der geistige Sinn ist also wesentlich für unser Verständnis vom Wesen des Himmelreichs, “die wir nicht auf das Sichtbare schauen, sondern auf das Unsichtbare. Denn das was sichtbar ist, das ist vergänglich; aber was unsichtbar ist, das ist ewig“ (2. Korinther 4: 18).

Der geistige Sinn untermauert, wer wir als geistige, vollkommene Ideen Gottes sind. Er bestätigt, dass wir in vollkommenem Frieden “leben, uns bewegen und unser Dasein haben”. Er bekräftigt, dass wir das Recht haben, Gott zu fühlen und auszudrücken in allem, was wir tun. Er offenbart ein Bewusstsein in völliger Harmonie mit Gott.

Der geistige Sinn offenbart die geistigen Gaben, die uns von Gott frei zufließen – wie das Gefühl der Herrschaft, das wir als Söhne und Töchter Gottes empfinden. Es könnte die Harmonie sein, die wir empfinden, wenn wir unsere Gedanken auf Gott ausrichten und sehen, wie wir unsere täglichen Aktivitäten auf geordnete Weise bewältigen. Es könnte das spirituelle Licht sein, das unser Bewusstsein erhellt und unserem Geist und Körper Heilung bringt. All diese Segnungen gehen vom Geist Gottes aus – bringen das Licht und die Erkenntnis Gottes in unsere Erfahrung und lassen sie durch uns wirken.


ABSCHNITT 1: MIT GOTT BEGINNEN UND MIT HARMONIE ENDEN

Das erste Bibelzitat in diesem Abschnitt beginnt mit der Anerkennung der Größe Gottes (1. Chronik 29: 11). Dies ist eine wunderbare Art, unsere Gebete zu beginnen. Wenn wir mit Gott beginnen, entsteht ein Gefühl von Scharfsicht und Harmonie, das unsere Gebete lenkt.

Wenn wir unsere Gebete mit einem Problem beginnen (so wie Hiob in der Bibel, als seine Anfechtungen begannen), dann ist das so, als würden wir in einer Papiertüte beginnen, in der man nur das Problem sieht – und nicht weiß, wie man da wieder herauskommt. Wenn wir jedoch mit Gott beginnen, hebt das unsere geistige Sicht aus der menschlichen Szene heraus und richtet unsere Gedanken auf das aus, was Gott sieht und weiß. Dann erkennen wir, dass das Problem nur eine falsche Vorstellung davon war, was wahr ist, und nicht die wirkliche Tatsache des Seins. Als Hiob Gottes Sichtweise erkannte, wurden alle scheinbaren Probleme gelöst. Unser Bewusstsein wird erhellt, gehoben und gestärkt, und das Problem erscheint uns nicht mehr real und es verschwindet.

Das Bibelzitat 1 ist also ein guter Anfang für ein Gebet – indem wir anerkennen, wer Gott ist und was Er erschaffen hat. Dann werden wir aus der Verwirrung des sterblichen Gemüts geleitet, zu sehen, was Gott sieht und weiß.

Dieser Abschnitt erinnert uns daran, dass der “Ratschluss des Herrn ewig bestehen bleibt” (Bibelzitat 2 / Psalm33: 11), dass also das, was Gott ist und schafft, ewig währt. Das ist eine gute Erinnerung für unsere Gebete. Die Ewigkeit Gottes. Gott ist nicht an einem Tag da und am nächsten nicht mehr. Gott ist beständig, unveränderliche Harmonie und Vollkommenheit. Und Gott verschafft dem Guten in unserem Leben Geltung. Das ist alles, was Gott durchsetzen kann. Das ist auch alles, was aufrechterhalten werden kann. Irrtum hat nichts, was ihn aufrechterhalten kann, da er nur ein Vorstellung ist und nicht die Realität des Seins. Zum Gebet gehört, dass wir demütig sind, um Gottes großartige Sicht zu sehen und anzuerkennen.

Hier ist ein Artikel, den ich geschrieben habe, in dem diese Ideen etwas ausführlicher behandelt werden: Eine gottzentrierte Sichtweise, die heilt (https://www.csmonitor.com/Commentary/A-Christian-Science-Perspective/2019/0920/A-God-centered-view-that-heals)


ABSCHNITT 2: EGAL, WIE VIEL WIR SEHEN, DIE WAHRHEIT IST IMMER NOCH DA

Ich liebe die Geschichte von der Bergpredigt. Können Sie sich das nicht vorstellen? Jesus war dort mit so vielen seiner Gefährten, und er war so glücklich, bei ihnen zu sein, und er brach einfach in Segnungen und Lehren und Überlegungen über das himmlische Leben aus. Ich gehe davon aus, dass die gesamte Bergpredigt, die sich in den Kapiteln fünf bis sieben des Matthäus-Evangeliums findet, eher eine Sammlung vieler seiner Lehren ist als ein Bericht über einen bestimmten Nachmittag auf dem Land, aber so oder so – ob es sich nun um eine Sammlung von Lehren oder wirklich um ein bestimmtes Ereignis handelt – die Freude, die Jesus hatte und mit seinen Gefährten und allen, die ihm folgten, teilte, war entscheidend für sein Leben. Jesus wusste, dass Gott sein Vater war! Er wusste, dass Gott der Vater und die Mutter von allen ist. Seine Gewissheit ermöglichte es ihm, dem wahren Gesetz der Propheten zu folgen – dem Gesetz derer, die wirklich sehen – und die Heilung zu demonstrieren, die durch die Gegenwart des Himmels geschieht.

Jesus sah die ganze Wahrheit, und er lobte die Jünger für ihr wachsendes Engagement und ihre Neigung zur Wahrheit. Ich muss jedoch sagen, dass mich die Geschichte, die in Matthäus 13 erzählt und hier in Bibelzitat 9 wiedergegeben wird, immer gestört hat. Ließ Jesus die Menschenmassen aussen vor? Hat er sie insgeheim beleidigt, weil sie die Wahrheit zwar sozusagen sehen, aber nicht wirklich erkennen? Nun, wir wissen aus seiner liebevollen Fürsorge und Heilungsarbeit für alle, dass er sie nicht beleidigt haben kann. Er wiederholte die Worte der Propheten, darunter Jeremia (5: 21) und Hesekiel (12: 2), die immer wieder versuchten, die Doppelzüngigkeit so vieler Menschen – insbesondere der herrschenden Klasse und ihrer kriecherischen Propheten – aufzuzeigen und hervorzuheben. Aber Jesus lehrte sie trotzdem! Er hat niemanden aussen vor gelassen. Er brauchte nur Gleichnisse oder Geschichten mit Alltagsszenen … und dann überraschende Wendungen, um seinen Standpunkt deutlich zu machen. Ein Gleichnis oder eine Geschichte veranschaulicht einen Gedanken, aber egal, ob man den Gedanken direkt ausspricht oder eine Geschichte verwendet, der Gedanke kommt trotzdem rüber.

Es ist nur so, dass die Art der Verkündigung dem Publikum angepasst werden muss. Aber wie das Gleichnis am Ende von Bibelzitat 9 zeigt, verwandelt die “verborgene Wahrheit” immer noch das ganze Bewusstsein … und die freudige Feier des Himmelreichs steht allen offen.


ABSCHNITT 3: EIN ZEUGNIS DER WAHRHEIT SEIN

Hier sind einige zusätzliche Gedanken von Mary Baker Eddy über den geistigen Sinn: “Das, was als materieller Sinn bezeichnet wird, kann nur über eine sterbliche, zeitliche Auffassung von den Dingen berichten, wohingegen der geistige Sinn nur für die Wahrheit Zeugnis ablegen kann.” (Wissenschaft und Gesundheit, S. 298: 9-12.)

Dies passt sehr gut zu Jesu eigener Aussage über seine Mission: “… Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme“ (Johannes 18: 37).

Ein Zeuge der Wahrheit zu sein heilt! Es zerstört das falsche Zeugnis des sterblichen Gemüts, das besagt, dass Sie ein Sterblicher mit einem materiellen Körper sind, der getrennt von Gott lebt, usw. Es offenbart stattdessen, dass Sie ein Sohn oder eine Tochter Gottes sind, die in völliger Harmonie mit Gott leben – kein Sünder, sondern der gesegnete Nachkomme Gottes!

Mary Baker Eddy fährt hier mit einer Beschreibung des Glaubens und des geistigen Sinns fort: “Er ist ein Zustand des menschlichen Denkens, der dem einer Schmetterlingspuppe gleicht, in dem der geistige Beweis, der dem Zeugnis des materiellen Sinnes widerspricht, zu erscheinen beginnt und Wahrheit, die immer-gegenwärtig ist, verstanden wird” (Wissenschaft und Gesundheit, S. 297: 21-26 Er).

Könnte es sein, dass genau das bei der Heilung dieses Mannes in Bibelzitat 11 (Lukas 18: 35-43) geschah? Könnte es sein, dass sein materieller, falscher Sinn der Existenz verschwand, während sein geistiger Sinn ihm offenbarte, was wirklich wahr war? Dass er sich als geistiger Sohn Gottes entpuppte, würdig, wertvoll und ganz. Der in einer grenzenlosen Realität des Guten lebte, in der für ihn nur die Gesetze Gottes galten. Wenn wir mehr Gewicht auf die geistige Skala legen, glauben wir weniger an die Gesetze der Materie, und die Heilung folgt diesem inspirierten Bewusstsein.

Schließlich schreibt Mary Baker Eddy, “Als der Augenschein vor den materiellen Sinnen dem geistigen Sinn wich, erklärte der Apostel, nichts könne ihn von Gott trennen, von dem beglückenden Empfinden von Leben und Wahrheit und ihrer Gegenwart“ (Wissenschaft und Gesundheit, S. 303: 32).

Vielleicht gefällt Ihnen dieses Zeugnis, das kürzlich im Christian Science Journal veröffentlicht wurde: “Eyeglasses no longer needed“ (Brillen nicht mehr nötig) (https://journal.christianscience.com/shared/view/h31jc5bo0s?s=copylink)


ABSCHNITT 4: DIREKTES LERNEN VOM BEISPIEL CHRISTUS JESUS

In Mary Baker Eddys Werk Vermischte Schriften 1883-1896 gibt es einen Abschnitt mit dem Titel „BIBELSTUNDEN“ (Seiten 180-202). Mary Baker Eddy befasst sich sehr ausführlich mit mehreren Bibelstellen, und eine dieser Stellen taucht auch in der Bibellektion dieser Woche im Bibelzitat 14 auf. Sie wird hier, am Anfang ihrer Erklärung, zitiert:

“Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, denn ich gehe zum Vater“ (Johannes 14: 12).

Und Mary Baker Eddy fährt fort zu erklären, “Dies sind die Worte dessen, der in göttlicher Weise redete und der die Allmacht der Wahrheit sehr wohl kannte.

Aus dem Zusammenhang der obigen Schriftstelle wird der Sinn der Worte Jesu klar: „Denn ich gehe zum Vater.“ „Denn“ wenn ihr ihm nachfolgt, versteht ihr Gott und erkennt, wie ihr euch, um Heilung von der Materie dem Geist zuwenden müsst, wie ihr euer Selbst, das materielle Bewusstsein für das geistige Bewusstsein aufgeben könnt, wie ihr Gottes Kraft und Führung annehmen sollt und von göttlicher Liebe durchdrungen werdet, die alle Furcht austreibt. Dann werdet ihr mit der Wahrheit getauft, die allen Irrtum zerstört und empfangt das Bewusstsein des Lebens, das keinen Tod kennt und wisst, dass Gott das einzige Leben ist.

Das “Ich” wird zum Vater gehen, wenn Sanftmut, Reinheit und Liebe, von der göttlichen Wissenschaft, dem Tröster, beseelt, uns zu dem einen Gott hinführen. Dann wird das Ego nicht in der Materie, sondern im Gemüt erfunden werden. Denn es gibt nur einen Gott, ein Gemüt, und der Mensch wird dann kein von Gott getrenntes Gemüt beanspruchen“ (Mary Baker Eddy: Vermischte Schriften 1883-1896, S. 192: 13-16: 194: 23; 195: 35-4).

Ich habe jetzt nur ein paar ausgewählte Zeilen aus ihrer Erklärung zitiert, und es lohnt sich sicherlich, sie im Ganzen zu lesen! Es ist etwas ganz Besonderes, dass der Heilungsbericht von Mr. Clark in Zitat S 20 (Wissenschaft und Gesundheit, S. 192: 34-5) abgedruckt ist, unter anderem, weil er ein klares Beispiel für die heilende Wirkung der Hinwendung zu Gott ist.

Auch wir können den Lehren und dem Beispiel Jesu folgen und uns direkt an Gott wenden, um alles zu erfahren, was wir über uns und andere wissen müssen. Wir können lernen, jegliches “Ich”-Gefühl – jegliches Selbstgefühl – das behauptet, von Gott getrennt zu sein abzulegen. Das erlaubt uns, klarer zu sehen, was Gott getan hat und tut … und Heilung ist das Ergebnis!


ABSCHNITT 5: WISSENSCHAFTLICHE GEWISSHEIT, DIE BERGE VERSETZT

“Halte beständig folgenden Gedanken fest; Es ist die geistige Idee, der Heilige Geist und Christus, die dich befähigt, mit wissenschaftlicher Gewissheit die Regel des Heilens zu demonstrieren, die sich auf ihr göttliches PRINZIP, LIEBE, gründet, das allem wahren Sein zugrunde liegt, über ihm steht und es umschließt.” (S26, Wissenschaft und Gesundheit S. 496: 6-20).

Die Bedeutung des Wortes Gewissheit stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert und bedeutet “das, was sicher ist, eine klare Tatsache oder Wahrheit”. Im 15. Jahrhundert erhielt es eine weitere Bedeutung als “Eigenschaft oder Tatsache, sicher zu sein; volle Gewissheit des Verstandes, frei von Zweifel”.

Jesus sagt uns, wir sollen nicht zweifeln! Da es das geistige Verständnis ist, das heilt, können wir sehen, wie hilfreich es ist, sich der Wahrheit und der Realität des Seins sicher zu sein! Jesus sagt, dass selbst ein Glaube von der Größe eines Senfkorns ausreicht, um Berge zu versetzen!

Mary Baker Eddy schreibt: “Der Beweis der heilenden Kraft und der absoluten Herrschaft des göttlichen GEMÜTS ist für mich so gewiss wie der Beweis meiner eigenen Existenz” (Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, S. 177: 5).

Das ist eine Menge Gewissheit! Wir sind uns der Allheit der Liebe sicher und wissen, wer wir in Beziehung zur Liebe sind. Gott, die göttliche Liebe, kennt keine Bedingung oder Quelle ausser der Liebe, also gibt es keine Ursache oder Wirkung, die uns von der Liebe trennen könnte. Es gibt nichts in unserer Erfahrung, das etwas anderes als das Gute widerspiegeln könnte. Es ist unser göttliches Recht, das Gute zu leben, zu kennen und zu lieben und dies in unserer Erfahrung lückenlos zu verwirklichen.

“… Wenn der Mensch aber durch die Wissenschaft sicher weiß, dass eine Irrtumsannahme nicht die Macht der Wahrheit hat und deshalb nicht die geringste Wirkung hervorbringen kann, noch hervorbringt, dann hat der Irrtum keine Macht über ihn” (Mary Baker Eddy Vermischte Schriften 1883-1896, S. 220: 35-3).


ABSCHNITT 6: Wahre Hingabe an die Wahrheit

Ich habe das Wort “studieren” (das in Bibelzitat 18, aus dem 2. Timotheus, auftaucht) immer nur als “ein bisschen lesen und dann zum nächsten Thema übergehen” betrachtet. Es ist schön zu lernen, dass ich es mit viel mehr Energie angehen kann! Eine der Definitionen im Webster’s Dictionary von 1828 lautet: “sich gewissenhaft bemühen”. Und das passt genau zum Tenor dieses Bibelzitats – “…ein Arbeiter, der sich nicht zu schämen braucht…”. Es lässt mich an eine Lehre denken, die ein Vollzeitstudium ist! Das Bild, das mir in den Sinn kommt, ist so etwas wie die Lehre von Johnny Tremain (ein Roman, den ich als Kind gelesen habe), über einen jungen Mann, der in der Zeit vor dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg bei einem Silberschmied in die Lehre geht. Die Einzelheiten der Geschichte sind hier nicht wichtig, aber das Bild, behütet zu werden, sich aber ganz der Aufgabe zu widmen, ist für mich sehr bewegend.

Und das ist es, was wir mit unserem “Studium” – unserer Lehre, wenn Sie so wollen – der Christlichen Wissenschaft tun. Wir denken nicht nur ab und zu über die Wahrheit nach oder setzen uns zu verschiedenen Zeiten des Tages einen “christlich-wissenschaftlichen Hut” auf. Die Wissenschaft des Christentums ist ein gelebtes Gesetz; ihre Wahrheit ist unabhängig vom Glauben, aber um uns die Wahrheit zunutze zu machen, müssen wir unsere Überzeugung und unseren Glauben und unser echtes, energisches Studium auf die Seite der Wahrheit stellen und nicht auf die Seite des ständigen Zurückweichens und Umherirrens. Gott LIEBT uns! Wir sind seine kostbaren Ideen, seine geliebten Kinder, und es ist seine Gesundheit, die sich in uns ausdrückt, und seine Vortrefflichkeit, die wir genießen und leben. Wir entdecken, wer wir sind, wenn wir unser Studium von Gott und seinem Gesetz der Liebe leben.

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Woche!

American Camp Association

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