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Übe Dich auf göttliche Weise

Ideen zur Anwendung auf die Bibellektion mit dem Thema

Liebe

in der Woche

27.Januar 2014 — 2. Februar 2014

Von Craig L. Ghislin, C.S. Glen Ellyn, Illinois (Bartlett)

craig.ghislincs@icloud.com

 

 / (630) 830-8683

 

[Mit Anmerkungen von Warren Huff, dem Direktor von CedarS und Herausgeber der CedarS-METS – in Kursivschrift]

 

In dem Film „Das Leben des Pi“ spricht der Hauptdarsteller davon, was er den Religionen gelernt hat, mit denen er sich befasst hat. Beim Christentum spricht er davon, dass er etwas über die Liebe gelernt hat. Der Goldene Text beginnt mit den Worten: „Gott ist Liebe“ – ein Kennzeichen der christlichen Lehre. Dabei handelt es sich um einen besonderen Gesichtspunkt des Christentums. der weit über die Merkmale der Moralität und der besonderen Anbetung hinausgeht. Zu sagen, „Gott ist die Liebe selbst“ hat eine solche Kraft, dass Worte dem kaum gerecht werde können. Nun ja, Menschen aller Zeiten haben es jedenfalls versucht. Der Theologe Adam Clark sagt das so:

„Gott ist Liebe – eine Quelle der Güte und des Segens für jedes menschliche Wesen. Er hasst nichts, was er geschaffen hat, denn Er ist die Liebe. Er lässt Seine Sonne über die Bösen und die Guten scheinen und lässt es über die Gerechten und die Ungerechten regnen. Er hat kein menschliches Wesen für das Verderben geschaffen und hat es niemals für unmöglich gehalten, dass eine gefallene Seele Gnade findet. Es ist sehr wohl bemerkt worden, dass Gott, obwohl er heilig, gerecht und noch mehr ist,  das niemals im Abstrakten gewesen ist, denn hier wird Er Liebe genannt. Das scheint das Wesentliche des göttlichen Wesens zu sein, und alle anderen Attribute leiten sich davon ab.“

Nicht nur ist Gott die Liebe selbst, sondern jeder der Gott versteht, muss auch Liebe verstehen, und zeigen, das dieses Verständnis in der Verkörperung und Demonstration alles dessen besteht, was dieses Wort in sich schließt.

Das Wechselseitig Lesen

Der Umfang der Liebe Gottes für den Menschen wird auf viele Weise deutlich; eine davon ist, dass Gott uns so sehr liebt, dass wir Seine Kinder heißen. Eine solche Liebe ist keine Kleinigkeit. Elternliebe ist bestenfalls die stärkste Bindung, die es gibt. Kind sein heißt, dass man alle Eigenschaften der Eltern besitzt und zu allem, was sie haben Zugang hat. Diese Kindschaft hat auch ihre Verpflichtung – wie müssen andere lieben, wie Gott uns liebt. Damit zeigen wir, dass wir Liebe verstehen, verkörpern und leben – so wie unser Vater-Mutter  Gott Liebe ist. Wenn wir nicht lieben, dann kennen wir  Gott nicht. Ähnliches gilt: wenn wir die Liebe Gottes nicht zum Ausdruck bringen, dann werden die Menschen Gott auch nicht kennen oder verstehen.

Der Apostel Johannes sagt: „Niemand hat Gott jemals gesehen.“ Gott kann nicht mit den materiellen Sinnen gesehen werden. Die einzige Methode, Gott echt zu erkennen und zu verstehen kommt durch den Beweis, dass wir einander lieben, und indem wir das tun, zeigen wir die Gegenwart des Geistes in unseren Herzen. Albert Barnes schreibt: „Wahre Liebe breitet sich über alles aus, was in ihre Nähe kommt und wird so vollkommen und ganz.“ „Darin ist die Liebe bei uns vollendet …“ (1. Joh 4: 17) So wird die Liebe in unserem Leben, was sie sein sollte und wird uns vorbereiten, mit Zuversicht dem Urteil zu begegnen, denn unsere Liebe richtet sich nach der Liebe Christi.

 

Abschnitt 1: Liebe erzeugt Liebe

Wenn wir davon ausgehen, das Gott Liebe ist, dann geben wir zu, dass wir in der Liebe leben, wir leben in Gott (B1). Liebe ist der Antrieb und das Produkt der christlichen Religion. Wenn die Geisteshaltung Liebe zu Gott und Mensch ist, dann hat das grundlegende Wirkungen. In den Sprüche lesen wir (B2, Spr. 27:19): „Wie das Spiegelbild im Wasser gegenüber dem Gesicht ist, so ist das Herz eines Menschen gegenüber dem andern.“ Die Bibelkommentatoren sehen das auf interessante Weise. Einige meinen, dass, wie sich alles Wasser ziemlich gleich ist, so auch die Herzen der Menschen. Andere legen nahe, dass wir unseren Charakter in den sich zeigenden Launen der anderen erkennen; oder, dass wir jemandes Herz in seinen Taten sehen. Ich bin fasziniert davon,  wie Barnes das sieht:

„Wie wir im spiegelglatten Wasser unser Gesicht sehen, so können wir in jedem Herz eines Menschen unser eigenes Gleichnis sehen. Trotz aller Unterschiede finden wir das gemeinsame menschliche Wesen, dass wir alle gemein haben. Andere sehen in dem Hinweis auf die Reflexion im Wasser den Gedanken, das wir andere an uns selbst messen, sie gewissenhaft sehen oder nicht, so wie wir uns selber erkennen.“

Für mich weist das auf das Konzept der „Reflexion“ hin. Allgemein gilt: Wird man angelächelt, so ist es wahrscheinlich, dass man zurück lächelt. Auch wenn eine Gruppe von Menschen übereinstimmt oder in Sympathie miteinander ist, dann spiegeln sie auch die Körpersprache der anderen wider.

Die Schlussfolgerung daraus lautete auf unser Thema Liebe beuzogen: wenn wir liebevoll sind, dann kann es der ganzen Welt helfen, liebevoll zu sein. Dazu schreibt Barnes wieder:

„Die Welt ist soweit von Liebe erfüllt, wie die Religion besteht und wäre vollständig von Liebe erfüllt, wenn sie überall bestände. Liebe würde alle korrupten Leidenschaften beseitigen – Verbrechen, Neid, Kriege auf der Erde -, und sie würde auf dem Globus den Segen des Himmels verbreiten. Wenn der Mensch auf diese Weise verwirklicht wird, dann  regiert der Geist der himmlischen Welt seine Seele, und er lebt in der Atmosphäre der Liebe.“

Diese Aussage stimmt mit einem Zitat aus Wissenschaft und Gesundheit überein. Mary Baker Eddy schreibt: „Aus Liebe und aus dem Licht und der Harmonie, die die Wohnstätte des Geistes sind, können nur Widerspiegelungen des Guten kommen.“ (S2) Außerdem sagt sie, dass wir, wenn wir das „Zeugnis der körperlichen Sinne den Tatsachen der Wissenschaft unterordnen,“ „das wahre Gleichnis und diese wahre Widerspiegelung überall erblicken“ werden. (S3) Wenn wir in der Liebe leben und sie reflektieren, dann wird diese Liebe in der ganzen Welt reflektiert werden und alles „in Schönheit und Licht“ baden. Was für eine hoffnungsvolle und positive Erwartung das ist!

Wir alle haben sicher schon erlebt, welchen Unterschied es gibt, wenn einer, der eine erhebende und edelmütige Einstellung hat, in einen Raum oder eine Situation kommt, gegenüber einem anderen, der skeptische und kritische Auffassungen vertritt. Eine liebevolle Einstellung, die Freude vermittelt, kann eine Atmosphäre wirklich verändern. Stellt euch vor, welche Veränderungen sich ergeben würden, wenn jeder von uns eine wohlwollende Einstellung hätte. Wie wäre es, wenn wir die negativen Bilder, die sich uns zeigen, im Schach halten, indem wir unseren Blick auf die wissenschaftlichen Tatsachen über den Menschen, auf sein wahres, liebevolles Wesen, richteten und dadurch zu aktiven Zeugen nur für die Macht der allgegenwärtigen Liebe würden? Mrs. Eddy sagt, dass wir erwarten können, dieses Gleichnis überall zu sehen. Genau das ist es, was wir als Christen tun sollten – das Licht der Liebe in jede Situation zu bringen und damit die ganze Welt zu erlösen und zu erneuern.

Der Rest der Lektion untersucht die verschiedenen Szenarien, um das zu erreichen.

 

Abschnitt 2: [Freundliche und behutsame Unterstützung und Rehabilitierung der Eltern – und aller derer, die Hilfe  brauchen ]

Bei der Geschichte von Noahs Trunkenheit geht es nicht so sehr um Noahs Unbesonnenheit als um die Reaktion seiner Söhne. Die meisten Kommentatoren meinen, dass es nicht Noahs Absicht gewesen sei, sich zu betrinken. Sie verstehen das so, dass Wein zu der Zeit noch eine verhältnismäßig neue Erfindung war und dass Noah nicht wirklich wusste, was er sich damit antat. Diese Einstellung leitet über zu der Auslegung im Brief an die Galater. (B6) Von „einem Fehler übereilt“ zu sein, „überrascht, ohne Vorwarnung ergriffen, plötzlich überfallen, ohne es zu merken überwältigt zu werden“ (Clarke). Die umfassende Botschaft für uns lautet, dass wir alle Fehler machen – manchmal sogar schwere Fehler. Wie aber behandeln wir diejenigen, die es mit einem solchen Problem zu tun haben? Ham macht es sich da leicht. Er macht eine große Sache daraus und bringt seinen Vater ins Gerede. Die Tatsache, dass Ham schließlich für sein Verhalten verflucht wird, bedeutet, dass er an der misslichen Lage seines Vaters Gefallen hatte. Wenn ihr erlebt, dass andere schlechte Entscheidungen treffen, insbesondere, wenn ihr wisst, was besser gemacht werden müsste, freut ihr euch dann über das Pech der anderen – stellt sie auch noch bloß und macht gehässige Bemerkungen über sie?

Sem und Jafet haben da eine barmherzigere Vorgehensweise, wie sie auch im Galaterbrief vorgeschlagen wird: „bringt … einen solchen im Geist der Sanftmut wieder zurecht;“ Das hier mit „zurechtbringen“ übersetzte Wort kann auch heißen: „zurechtrücken, wie man ein ausgekugeltes Gelenk einrenkt“. Habt ihr jemals einem anderen mit einem ausgekugelten Gelenk geholfen? Ich habe es schon machen müssen. Als ich nach unserer Heirat mit meiner Frau Tennis spielte, fiel ihr Arm buchstäblich aus der Schulter. Wir wussten nicht, wie wir uns verhalten sollten. Aber intuitiv hielt ich den Arm ganz vorsichtig, um Schlimmeres zu vermeiden. Dann beteten wir, und plötzlich schnappte alles an seinen richtigen Platz. Sie rief dann noch einen Ausüber an, und innerhalb einer Woche waren alle Schmerzen verschwunden. Warum ich von dieser Erfahrung berichte? Nun, es wäre sicher falsch gewesen, sie zu schelten und den Arm mit Gewalt einzurenken. Ich war vor allem darauf bedacht, keinen weiteren Schaden anzurichten, und ich versuchte vor allem besonders behutsam vorzugehen. Das ist es, was die Bibel uns rät, wie wir mit denen umgehen sollen, die von einem Fehler überwältigt wurden. Wir sollten sie liebevoll, barmherzig in freundlichem, geduldigem und vergebendem Geist zurückbringen.

Mrs. Eddys Definitionen von Sem (S4) und Jafet (S5) beschreiben: „freundliche Zuneigung; Liebe, die Irrtum rügt“ und „geistigen Frieden, der aus dem Verständnis strömt, dass … der Mensch Seine Idee ist, das Kind Seiner Fürsorge.“ Das ist es, was diese Brüder taten. Sie wandten sich von der Sünde ab und bedeckten sie. Das bedeutete, dass sie selber den Zustand nicht sahen und auch kein anderer. Das ist die Zärtlichkeit (S6), die Gott zum Ausdruck bringt. Mrs. Eddy sagt: „Das arme, leidende Herz“ braucht „Geduld in Trübsal.“ (S7) Wahrheit verstärkt keine Fehler. Sie erneuert uns. Alle Sünde wird abgewaschen.  Wenn jemand durcheinander ist, nützt es wenig, auf ihm herumzuhacken. Unsere Führerin sagt, dass der richtige Weg, „den Irrtum aus dem sterblichen Gemüt zu entfernen“, ist „die Wahrheit mit Fluten der Liebe einströmen zu lassen.“ Dieses Bild birgt keine Strafe. Es ist voller Segen für alle.

 

Abschnitt 3: [Echte Liebe für den Ehepartner zeigen]

Die Institution der Ehe ist seit Langem wichtig für das Wohlergehen der Gesellschaft gewesen. Im Epheser 5: 33 (B8) finden wir definitive Anweisungen dafür, dass der Mann und die Frau sich gegenseitig achten und füreinander sorgen sollen. Albert Barnes lässt sich sehr schön über diesen Vers aus: „ … das Glück der Gesellschaft ruht auf gerechten Auffassungen über die ehelichen Beziehungen. Es gilt für die ganze Welt, dass die für diese Beziehung vorherrschenden Ansichten bestimmend für alle anderen Beziehungen im Leben und für alle anderen Quellen der Freude sind.“

Wenn man an die Wichtigkeit der Ehe denkt, dann ist die Geschichte von der Brautwerbung Rebekkas für Isaak in jeder Hinsicht sehr anrührend. (B9) Sie ist in jeder Richtung voller Liebe. Zunächst einmal liebt Abraham seinen Knecht und vertraut ihm, und der Knecht seinerseits liebt seinen Herrn und seinen Gott ausreichend, dass er sein Bestes gibt, um seinen Auftrag auszuführen. Ich finde es interessant, dass Abraham keine Braut [für Isaak] aus dem Land Kanaan wollte. Die Kanaaniter folgten dem sinnlichen Weg und versanken in Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit. Abraham suchte nach einer gehobenen Beziehung, die dem Bund genügte, den er mit Gott geschlossen hatte.

Ich finde es bewundernswert, was Matthew Henry zu dieser Geschichte sagt: „… für uns selbst, für andere oder für die Kirche Gottes gibt es keine wichtigere Angelegenheit als die Ehe. Sie sollte deshalb immer mit der größten Sorgfalt und Weisheit eingegangen werden, insbesondere im Hinblick auf den Willen Gottes und mit Gebet um Führung und Segen.“ Der Knecht betet um Führung und wird geführt, nicht an einen Ort der Geselligkeit und des Vergnügens, sondern an eine Tränke, wo es um heilsame Dinge geht. Er wird dazu geführt, Rebekka zu finden, und sie ist bereit, mit ihm zu ziehen. Die Beweggründe für diese Vereinigung lagen höher als künftiger Wohlstand. Es war die Liebe zu Gott und die Unterwerfung unter Gottes Gesetz; und Gott führte den ganzen Weg mit jedem Schritt.

Unser Lehrbuch stellt fest: „Die Christliche Wissenschaft offenbart Wahrheit und Liebe als die treibenden Kräfte des Menschen.“ (S9) Es nennt auch die wichtigsten Dinge für eine glückliche und dauerhafte Gemeinschaft: „Verwandte Geschmacksrichtungen, Motive und Bestrebungen“ (S10). Zweifellos hat die Ehe schlimme Zeiten durchgemacht. In den letzten Jahren sind fast die Hälfte aller Ehen wieder geschieden worden. Zu Mrs. Eddys Zeiten hat sie auch schon dergleichen vermerkt: „Die Vereinigung der Geschlechter erleidet furchtbare Disharmonie.“ (W&G 65: 11-12) Das muss nicht so sein! Auf Seite 57 (S11) erklärt sie die Vorteile der Vereinigung der männlichen und weiblichen Eigenschaften. Es stimmt zwar dass sich heute die männlichen und weiblichen Aufgaben erweitert haben, aber, was immer der Fall sein mag, die Vereinigung der Eigenschaften, die Mrs. Eddy nennt, ist immer noch der Schlüssel. Sie spricht auch über die höheren Ziele, über „Selbstloses Streben, edle Lebensmotive und Reinheit“ als Schlüsselelemente für ein glückliches Heim. Wenn Du dir die Zeit nimmst und das ganze Kapitel durchliest, wirst Du sehen, dass das meiste mit gegenseitiger Hingabe und gleichen Interessen zu tun hat. Sie warnt auch vor Eifersucht, und davor, dass eine oder die andere Seite dominiert. Die altmodische Auffassung von der Ehe als Ankettung wird aufgelöst. „Das Heim …  sollte der Mittelpunkt, jedoch nicht die Grenze der Herzensneigungen sein.“ (S12) Das letzte Zitat fasst das perfekt zusammen: „Die zärtlichste Fürsorge … gegenseitige Aufmerksamkeit und Anerkennung“, während der ganzen Beziehung praktiziert, das ist der Weg, den man gehen muss.

Abschnitt 4: [Liebe für Kinder reflektieren – nicht nur für die eigenen]

im Wechselseitigen Lesen war uns die Stärke der elterlichen Liebe aufgefallen. Hier sehen wir, dass die familiäre, die elterliche Liebe nicht auf Abstammungslinien beschränkt ist. Wenn wir nur Angehörige ersten Grades lieben, so ist das Stammeswirtschaft. Das ist nicht so sehr Liebe, eher Besitz und Anhang. Das ist nicht die heilende Liebe. In der Geschichte von Mose im Schilfgras erkennen wir, dass seine Mutter ihr Kind wirklich liebte. Sie unternahm alles Mögliche, um seine Sicherheit zu garantieren. Die Tochter Pharaos erkannte sofort, dass es ein hebräisches Kind war, das nach ihres Vaters Anordnung hätte sterben müssen. Aber auch sie hatte mütterliche Gefühle. Mose war ein schönes Kind, und sie war vom Ernst der Lage berührt. Sie ließ familiäre und Stammensgesichtspunkte außer Acht und pflegte ein Wesen, das sie hätte einen Feind nennen können.

Ich habe viele Menschen kennengelernt, die stark an der Familienzugehörigkeit festhielten  und alles unternahmen, um ihre Kinder voranzubringen – um sie möglichst vor alle anderen zu platzieren. Mrs. Eddy betonte, dass sie alle Menschen unabhängig von ihrerFamilienzugehörigkeit liebte. Sie sagte, wenn wir für andere Kinder so viel beten wie für unsere eigenen, dass das unseren Kindern am meisten nutzt. Der Psalmist erkannte, dass alle Kinder des Höchsten sind. (B13) Auch Paulus betonte, dass er, statt die Tessalonicher mit harter Autorität zu behandeln, mit ihnen so umgeht, wie eine liebevolle Kinderfrau mit einem zarten Kind, das sie nährt, führt und hegt. (B14)

Unsere Führerin schreibt von Liebe als dem göttlichen Prinzip des Universums, das unparteilich und umfassend alle mütterlich versorgt. (S14, S15) Hass wird oft von arrogantem Stammesdenken genährt. Für Hass gibt es niemals irgendeine Entschuldigung. Er verstößt gegen alle Regeln und Gesetze. Mit Liebe als Motiv gibt es keine Grenzen für das Gute, das wir tun können, und wir werden immer dazu geführt werden, das auf die richtige Weise zu tun.

Zitat S17 lehrt uns, wie wir die Geburt eines Kindes richtig begleiten können. Das gilt auch für alle anderen richtigen Ideen. Der Schlüssel dazu ist, „… das sterbliche Denken so von seinen materiellen Vorstellungen [zu] lösen, dass die Geburt natürlich und sicher verläuft.“ Es ist weise, diese Anweisung auch bei allen unseren Angelegenheiten anzuwenden. Bei einer Geburt und auch bei anderen Angelegenheiten wollen wir nicht zulassen, das das sterblich Gemüt die Verantwortung übernimmt und sich selbständig macht. Wir müssen den Vorgang von allen materiellen Vorstellungen trennen. Moses Mutter hat ihn nicht einfach in den Fluss geworfen und gehofft, dass er irgendwo gut landen wird. Sie hat ihm nicht nur ein sicheres Gefährt gebaut, sondern auch darauf geachtet, es dort zu platzieren, wo es auch gefunden wird. Auch wir müssen sichergehen, dass die einzige für die Geburt geltende Kraft Gott ist, und wir müssen wissen, das die Macht der Liebe und der Wahrheit die Idee bis zur Vollendung tragen wird. Die Wahrheiten der Christlichen Wissenschaft zerstören alle falschen Gesetzte, die behaupten, die Situation zu regieren. (S18)

Gott ist unsere göttliche Elternschaft. Alles und jeder wird durch dieses Schöne und Gute gesegnet. Ich liebe die Tatsache, dass Geist unsere „ursprüngliche und endgültige Quelle des Seins“ ist. (S19) Mit Gott anzufangen und zu enden, ist ein wohltuender Gedanke. Aber „endgültig“ kann auch heißen, „zur Anwendung oder zur Praxis“ zu kommen. (Student‘s Reference Dictionary) Das bedeutet für mich die weitergehende Entfaltung des Lebens als Gesetz unseres Seins.

Abschnitt 5:[Bemühe Dich, Deine Feinde zu segnen, wie es Elisa tat See reenactment @ CedarS. And, act it out in Sunday School by downloading the script in the upper rightof CedarS online Met.] Der Versuch der Syrer, den König von Israel zu überfallen, war bereits mehrere Male durch Elisas’ geistige Einsicht vereitelt worden. Als sie [die Syrer] kamen, um Elisa gefangen zu nehmen, fragt der Diener zunächst voller Angst: „Oh weh, mein Herr, was sollen wir nun tun?” Elisa betet dafür, dass die Augen seines Knechtes geöffnet werden und er sieht feurige Rosse und Wagen zu ihrem Schutz. Elisas Feinde sind mit Blindheit geschlagen statt einsichtig und werden so in die entgegen gesetzte Richtung gelenkt. Als sie dem König von Samaria ausgeliefert werden, denkt dieser zunächst, er solle sie umbringen, aber Elisa hat den Syrern e wieder die Augen geöffnet und rät dem König, die Gefangenen mit Essen zu versorgen und nach Hause zu schicken. (B16).

Nach den bisherigen Regeln der Kriegsführung wäre es normal gewesen, den Feind von der Landkarte zu tilgen, bevor der Feind einen selbst vernichtet. Aber die Syrer waren keine unmittelbare Bedrohung für Samaria und Elisa schien zu beabsichtigen, ihnen und allen anderen eine Lektion über „Mitgefühl” zu erteilen.

Während der gesamten Situation war Elisa Herr der Lage, weil er den Grundsätzen der Heiligkeit und Freundlichkeit treu blieb. Mary Baker Eddy riet einem Schüler: „Behandle das Böse niemals so wie das Böse dich behandelt” (Advice to Healers Volume 2, p.11 erhältlich in der Mary Baker Eddy Library for the Betterment of Humanity). Dies ist identisch mit Jesus’ Mahnung „Liebe deine Feinde” (B17).

Unser Lehrbuch erinnert uns recht oft daran, danach zu streben, in Frieden mit allen Menschen zu leben. (S20). Konflikte entstehen aus der Überzeugung, dass es mehr als ein Gemüt gebe. Diese Annahme mehrerer Gemüter verkennt, dass Liebe allumfassend und dass alle Menschen Gottes Gleichnis sind. Elisa ist ein perfektes Beispiel dafür, der „Seele die Herrschaft zu überlassen” (S21). Er erlaubte es nicht, dass das Böse überwiegt, sondern er stellte es bloß, wies es zurück und segnete schließlich seine Feinde. Elisas’ Taten berührten jeden in der Geschichte. Die Angreifer wurden besiegt, aber mit Freundlichkeit und Respekt behandelt; sein Diener sah, dass sich mehr ereignete als die materiellen Sinne ihn glauben machen wollten; und der König von Isreal lernte es, Gegner auf eine andere Weise zu behandeln. Elisas’ Taten lösten „Eigenwillen, Selbstrechtfertigung und Eigenliebe” buchstäblich auf. (S22). Er war geduldig und wusste, dass es keine Kraft gibt, die Gott entgegen gesetzt ist. Er wusste, dass die Allmacht Gottes die Kraftlosigkeit des Bösen bedeutet. Seine „vom sterblichen selbst losgelösten Liebe” erlaubte es ihm, die göttliche Kraft zu erhalten und zu manifestieren. (S23).

Dieser Abschnitt schließt mit einer Anweisung, an die wir uns besser halten sollten –“überwinde Böses mit Gutem“. (S24). Dies zu praktizieren, wird nicht nur uns schützen und helfen, sondern jedem auf dieser Welt. Manchmal denken wir, dass unsere kleinen Gesten des Mitgefühls und der Freundlichkeit in größeren Zusammenhängen nur wenig bedeuten. Oder dass wir damit sogar schwach und töricht erscheinen; oder dass wir dem Bösen erlauben, zu siegen. Aber Elisa’ Geschichte lehrt uns – wie viele andere in den Schriften – dass unsere Taten der Liebe eine tiefgreifende Wirkung auf alle Beteiligten haben, unabhängig davon, ob sie sofort anerkannt werden oder nicht. Also denke daran, das Gute gibt dir die „einzig erreichbare Kraft” und du solltest sie zum Wohl der Menschheit nutzen.

Abschnitt 6: [Sei so von Mitgefühl berührt wie Jesus, um besser zu heilen]

Mehrfach erfahren wir in den Schriften, dass Jesus’ Heilungen damit begannen, dass [die Menschen] ihn „jammerten” (B18). Er fühlte mit all den Bedürftigen. Hier sehen wir wieder, dass er sein Mitgefühl nicht für nahestehende Freunde reservierte, oder Menschen, denen es bereits gut ging. Er fühlte mit den Sündern, den Kranken, den Verkrüppelten und Misshandelten. Er akzeptierte jedoch nicht ihre Gebrechen, sondern seine Liebe für sie stellte ihre Ganzheit wieder her. (B19). Er wies seine Jünger an, es ihm gleich zu tun. Er wollte nicht, dass die Kraft des geistigen Heilens auf diejenigen innerhalb seines kleinen Wirkungskreises beschränkt bleibt, sondern er wollte sie hinausschicken, um alle Arten von Krankheiten von Leiden und Krankheiten zu heilen. (B20). Er wollte, dass seine Anhänger seiner Liebe nacheifern, genauso wie er der Liebe des Vaters nachgeeifert hatte. (B21). Das ist wahrscheinlich ein wesentlicher Punkt, der uns noch zurückhält. Wir wissen schon sehr viel über die Christliche Wissenschaft. Wir erinnern uns an alle möglichen Zitate, aber lieben wir auf die Weise wie Jesus und Mrs. Eddy es taten?

Manchmal denken wir vielleicht, es liege jenseits unserer Fähigkeiten, dies zu vollbringen. Zuallererst hilft es uns zu erkennen, dass die göttliche Liebe der Heiler ist und jedes menschliche Bedürfnis stillt. (S25). Das heißt, wir brauchen uns nicht auf die menschlichen Formen der Liebe zu verlassen. Unsere Aufgabe ist es, unser Bestes zu tun, diese Liebe zu verkörpern und zu praktizieren. Es ist keine menschliche Willenskraft, die wissenschaftlich heilt. Es ist Christus, Wahrheit, die den menschlichen Glauben an Krankheit überwindet.” (S26). Wenn wir Schwierigkeiten haben, so zu lieben wie Jesus und Mrs. Eddy es taten, dann hilft es uns, wenn wir erkennen, dass diese Liebe keine übernatürliche Kraft war, mit der die beiden ausgestattet waren. Wir alle können lernen diese Liebe auszudrücken. Deswegen ist es eine Wissenschaft. Mary Baker Eddy gibt uns Anweisungen wie wir ihr folgen können. Unter dem Zwischentitel „Echtes Heilen” spricht sie von einem „liebevollen Wort” und „mitfühlender Geduld” (S27). Jesus hatte Mitgefühl. Mrs. Eddy lehrt uns auch, in unseren Behandlungen zuerst „die Angst des Patienten zu beschwichtigen” durch stille Zusicherung. (S28). „Beschwichtigen” bedeutet „beruhigen” „lindern”, „zerstreuen”, „stillen”. Natürlich müssen wir uns selbst in unseren eigenen Gedanken drüber im klaren sein, dass Gott Alles-in-Allem ist. Hier kommt unsere eigene Vorbereitung ins Spiel. Wir nutzen die Zeit, bevor das Bedürfnis sich zeigt, um zu studieren, zu beten und unsere eigenen Gedanken vorzubereiten. Und wenn ein Bedürfnis auftaucht, sind wir bereit, es zu stillen.

Das letzte Zitat dieses Abschnitts ist der „Gold-Standard” des Heilens. Unter der Randüberschrift „Schnelles Heilen” erfahren wir, dass die Heilarbeit in einem Besuch vollbracht werden kann, wenn wir den Patienten durch die göttliche Liebe erreichen. (S29). Das ist unser Ziel. Wir müssen sicherlich mehr in dieser Richtung tun, aber es kann getan werden, weil es bereits geschehen ist und weiterhin geschieht. Lasst uns danach streben, diese Art des Heilens zu unserer üblichen Währung zu machen.

 

Abschnitt 7: Die Erfüllung des Gesetzes

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst” (B22). Ganz genau – so ist es! Was brauchen wir noch? Matthew Henry bringt es in seinem Kommentar auf den Punkt: „Was für ein glückliches Leben wäre es, wenn Christen sich an den Orten, wo denen sie leben, gegen Sünde zusammentun würden anstatt sich gegenseitig wegen Meinungsverschiedenheiten zu beißen und zu verschlingen.” Wir sollten uns lieben und nicht streiten. Wir spielen im gleichen Team.

Mrs. Eddy fasst es in einem Satz zusammen: „Allumfassende Liebe ist der göttliche Weg in der Christlichen Wissenschaft” (S30). Genau! Lasst uns damit beginnen, den göttlichen Weg zu praktizieren!

 

Warrens ——PS1 zu Zitat B20: „Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es auch.“ „Freigibigkeit“ ist das Sprungbrett zu CedarSMotto für 2014. „live2give“. “freely give” is a springboard for CedarS 2014 theme of “live2give” . Es ist auch ein Focus (Brennpunkt) der Vodeo Show CedarS 2014 Lego Bible Skit that start soon in Austin, TX].

Warrens PS2 für alle, die das auch so empfinden und sich führen lassen: Ich danke euch im voraus falls Ihr bis zum 31.1. eine Anzahlung für eine Campership Spende machen könnt. ( eine Caamperschip-Spende ermöglicht es einem Sonntagsschüler eine Woche bei CedarS zu verbringen -Anzahlng 100 $/Wochenpreis 850 $)

Warrens PD3: In dieem besonders kalten und schneereichen Winter  danke ich im voraus allen denen, die mit einer Spende zum Erhalt unserer Pferde beitragen ( Matched “Adopt the Herd” fund)

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung  sollen in erster Linie den CedarS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch und mittwochs in einer freien Übersetzung – dank Manfred und Jette auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now”  Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/ ) anklickst.]

[Warren Huff, CedarS- Direktor und Herausgeber dieser Anmerkungen und Zufügungen in Kursivschrift]

 

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