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Vermeiden Sie wiederkehrende Enttäuschungen. Entdecken Sie die Kraft der göttlichen Liebe als unendliches „Genug“!

Metaphysische Anwendungsideen für die christlich-wissenschaftliche Bibellektion über

Liebe
für den 5. August 2018

von Kerry Jenkins, CS von House Springs, MO
Kerry.helen.jenkins@gmail.com (314) 406-0041

Kann man sich etwas vorstellen, das einem das Gefühl der Herrschaft mehr nimmt als die Angst? Unser Goldener Text diese Woche macht deutlich, dass es ein Gegenmittel gegen jede Art von Angst gibt, sei es ein Gefühl der Hilflosigkeit, des Schreckens oder tiefer

Scham — als Liebe, die Gott ist (1. Joh. 4,8 und 16). Dieses Synonym für Gott tiefer zu verstehen, wird uns befreien von der Angst vor Krankheiten, Feinden oder Tyrannen, von der Sünde und sogar von der schrecklichen Traurigkeit über Verrat oder der Verlassenheit. Stellen Sie sich die Kraft vor, die wir haben, wenn wir die Herrschaft erleben, die uns durch die Liebe gehört. Diese Kraft gehört einzig der Liebe, und wir spiegeln sie unendlich oft wider, sie wird in Fülle auf uns herabgeschüttet! (Zitat B22 in der Bibellektion dieser Woche)

Wechselseitiges Lesen: Gott gibt uns nichts anderes als das, was Liebe widerspiegelt. Dies hat uns „Macht“ und „Liebe“ und „ein gesundes Gemüt“ gegeben, was in der NRSV (moderne engl. Bibelübersetzung [Anm. des Übersetzers]) mit „Selbstdisziplin“ übersetzt wird. Wir können ein klareres Gefühl dafür bekommen, was mit „Macht“ gemeint ist, wenn wir uns durch diese Lektion durcharbeiten. Offensichtlich ist die Art von Macht, von der wir sprechen, Macht für das Gute — die einzige Art, die sich in der Liebe widerspiegeln würde. Eine frühe Darstellung von Macht drückt sich einfach in der Vorstellung aus, dass Berge und Hügel entfernt werden, verschwinden können, ehe die Güte und der Frieden der Liebe aus der Idee der Liebe genommen werden! Mir gefällt besonders die Idee, dass „…deine Stärke in Ruhe und in Vertrauen sein wird.“ Vertrauen bedeutet „Zuversicht“ und Sie werden sehen, dass dieses Wort in der Lektion einige Male wiederauftaucht. Aber ich liebe diesen Gedanken des Vertrauens! Vertrauen bedeutet „Zutrauen“ und Sie werden sehen, dass dieses Wort in der Lektion einige Male wiederauftaucht. Aber ich liebe diesen Gedanken des Vertrauens!

Haben wir nicht das größte Zutrauen in das, dem wir vertrauen? Ist Vertrauen nicht in vielerlei Hinsicht das Gegenteil von Angst? Wir vertrauen nicht auf uns selbst, sondern auf die unendliche Liebe. Und dieses Vertrauen gibt uns Kraft, weil wir unser Vertrauen auf das vertrauenswürdigste aller Gesetze gründen, das Gesetz der göttlichen Liebe. In der Tat, wenn unser Vertrauen in irgendeiner Weise auf die Materie gründet, ob auf Freunde, auf Gesundheitsgesetze, unsere eigene Willenskraft, gar auf Gesetze des Zufalls, werden wir immer wieder enttäuscht sein. Durch diese Enttäuschungen werden wir veranlasst, nach der wahren Kraft zu suchen, die uns von unserem Vater-Mutter, Liebe, gegeben wird. Und wir werden diese Kraft finden und die reiche Güte der Liebe in unserer eigenen Erfahrung demonstrieren!

Abschnitt 1: Die Liebe bleibt bei uns durch „dick und dünn“.

Wir können darauf vertrauen, dass Liebe da ist, auch wenn es uns schwerfällt, das zu sehen. Der Vers aus Sprüche (B2) sagt uns, dass, wenn wir unser Zutrauen, unser Vertrauen auf Gott setzen, niemand unsere Füße unter uns wegschlagen kann. Haben Sie jemals diese Erfahrung gemacht — dass Ihnen jemand oder ein Umstand, buchstäblich die Füße unter dem Leib wegschlägt? Meine Hündin läuft manchmal durch mich hindurch, wenn sie zu aufgeregt ist, und das sind so meine Erfahrungen bei diesen Gelegenheiten. Metaphorisch gesprochen, wenn wir unsere Gedanken auf die Liebe betten, uns jeden Moment auf die Liebe stützen, können wir nie wirklich unser mentales Gleichgewicht und unseren Frieden verlieren. Metaphorisch gesprochen, wenn wir mit unserm Denken auf der Liebe ruhen, uns jeden Moment auf die Liebe stützen, können wir nie wirklich unser mentales Gleichgewicht und unseren Frieden verlieren. Ja, es wird Zeiten geben, die unseren Sinn für Frieden und Ausgeglichenheit herausfordern, aber wenn wir auf die Liebe schauen, Vertrauen haben und unser Vertrauen nicht in unsere eigene Fähigkeit (oder die eines anderen) setzen, ein Problem zu lösen, können wir die Unterstützung finden, die wir brauchen.

Wir können nie der Gegenwart und Macht der Liebe beraubt werden. Schauen Sie sich die Definition von Gott in Zitat S1 an. Hier sagt es uns, dass Gott „der All-Wirkende“ ist. Er steht nie über uns und schaut zu wie wir kämpfen und uns bemühen. Vielmehr leuchtet uns die Liebe, so dass wir deutlich sehen können, dass die Gegenwart der Liebe die Hässlichkeit der Furcht ersetzt, und was auch immer uns unterdrückt. Wir müssen nicht darum kämpfen, etwas außerhalb der Liebe zu finden, um unsere Bedürfnisse zu befriedigen. Die Liebe ist da und versorgt uns mit Einsicht, Ideen, Gesundheit, Freude, Intelligenz, Stärke und so weiter. (S2) Manchmal scheint es schwer, Gott zu „vertrauen“. Aber wenn wir uns darin üben, unsere geistigen Sinnen zu nutzen und uns der Güte und Schönheit um uns herum bewusst sind, finden wir, dass wir eher das Vertrauen in die Kraft und Gegenwart von Gott/Liebe spüren. Gerade letzte Woche, als ich für eine lieben Bekannte betete, die zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monaten wegen verschiedener Infektionen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, erhielt ich die Inspiration, dass die Liebe mit ihr dort war, mit ihr sprach und sie geradeso in Sicherheit brachte, wie es nötig war. Sie war in den letzten Jahren nicht daran interessiert gewesen, Ideen über Gott zu hören, aber ich wusste, dass ich nichts „sagen“ musste, damit sie die Gegenwart der Liebe fühlen konnte. Während ihres Aufenthaltes bekam sie lieben Besuch von einem Priester, der ihr mit verschiedenen Ideen über Gott, der die Liebe ist, half. Seitdem hat sie von vielen der tiefen Einsichten gesprochen, die ihr in der Woche seit ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus zuteilwurden. Für mich ist das ein Beweis dafür, dass unser Gebet für die gesegnete Gegenwart der Liebe, die in der ganzen Welt zu spüren ist, kraftvoll und wirksam ist. Die Liebe schüttet ihre Ideen mit Kraft und Einsicht aus. Unsere Unterstützung dieser Tatsache, unser eigenes Vertrauen in die Liebe, ist eine Kraft an sich!

Abschnitt 2: Liebe thront im Königreich, Hass ist machtlos.

Die NRSV-Bibel übersetzt den ersten Teil des Zitats B5 mit „Die unerschütterliche Liebe des Herrn hört nie auf, seine Barmherzigkeit geht nie zu Ende“. Es folgt die Geschichte, dass David dem König Saul beweisen will, dass er, obwohl Saul ihn töten will, nicht den Wunsch hat, Saul etwas anzutun. Saul betritt eine Höhle, um zu rasten — und lässt seine 3000 Mann starke Armee draußen. Saul weiß nicht, dass David und seine Männer sich im hinteren Teil der Höhle verstecken. Es ist für David die perfekte Gelegenheit, Saul zu töten, der ihn seit Monaten mit einer Armee jagt. Aber stattdessen schneidet David heimlich ein kleines Stück von Sauls Gewand ab und zeigt es Saul von weitem, nachdem Saul die Höhle verlassen hat.

Zusammen mit dieser Geschichte können wir sehen, dass die Zitate S7 und S8 die Tatsache offenbaren, dass David in gewisser Weise das Königreich erblickt hat, von dem Jesus gesprochen hat. Es kann keinen Hass im Himmel geben, im Denken, das sich mit der Liebe in Harmonie befindet. Diese Tatsache gibt David Macht, und ebenso entfernt sie scheinbare Macht von Saul. Der Sieg Gottes, der Liebe, ist mächtiger als es jeder menschliche Triumph sein kann. Das beweist die weitere, traurige Geschichte von Saul und David. Wir können unsere wahre Identität erkennen (S9), und wir werden dann sehen können, dass es in unserem Bewusstsein vom Himmelreich keinen Hass, keine Macht gegen die Liebe gibt. Es könnte helfen, an Folgendes zu denken: Hass hat kein wirkliches „Selbst“. Er hat keine Identität, außer der, die wir ihm zugestehen. Wenn wir unser Denken an ein von der Liebe getrenntes Selbst freimachen, können wir buchstäblich keinen Hass erfahren, weder unseren eigenen noch den von anderen. „Alles was das menschliche Denken in Übereinstimmung mit einer vom sterblichen Selbst losgelösten selbstlosen Liebe hält, empfängt unmittelbar die göttliche Kraft.“ (S11)

Abschnitt 3: Wenn die Materie uns im Stich lässt, hilft es, nach der Hand der Liebe zu greifen.

Oft scheint es so, als ob wir unglückliche oder schmerzhafte Erfahrungen brauchen, um das Bedürfnis zu verspüren, bei der Liebe nach Antworten zu suchen. Dieser Abschnitt könnte als eine zugespitzte Ansicht des letzten Abschnitts angesehen werden. Tatsächlich waren David und Saul zunächst Freunde und Verbündete. Und Davids engster Freund war Sauls Sohn Jonathan. Denken Sie daran, wie schwierig diese ganze Sache für David gewesen sein muss, der sie beide liebte. Wenn wir Freunde und eine verlässliche Familie haben, können wir uns darauf einlassen, uns für unseren Sinn für Wert, Liebe und Zugehörigkeit auf sie zu verlassen. Das ist letztlich nie ganz zufriedenstellend.

Hoffentlich müssen wir nicht Verrat und Kummer durch Freunde oder Familienmitglieder erfahren, bevor wir merken, dass Liebe im Zentrum dauerhaften Friedens und der Freude steht. Aber es scheint, dass, „wenn die Not am größten, ist Gottes Hilf‘ am nächsten“, wie Mary Baker Eddy (MBE) in Zitat S15 zitiert. Wenn wir nach der Liebe und dem Trost der Liebe greifen, finden wir nicht nur die Wärme und den Schutz der Liebe, sondern auch die Kraft, die damit einhergeht. Wir haben die Macht, Gefühle von Verletzung, Verrat und Wut zu überwinden.

Es gibt wirklich nichts Mächtigeres als die Fähigkeit, durch die Liebe, diese heimtückischen Leidenschaften zu überwinden und zu finden, dass Sieg, Frieden, Liebe und Freude uns gehören. Ich hatte solche Gelegenheiten und erreichte selbst den Sieg, indem ich die Botschaften der Liebe von Wert und Zärtlichkeit den Schmerz durchdringen ließ. Ich habe immer festgestellt, dass diese Heilung mit der Bereitschaft einhergeht, ein verlässlicheres Gefühl von Liebe zu entwickeln (in meinem Denken ein falsches Gefühl von anderen loszulassen – die Einflüsterung, dass andere mir Schmerzen bereiten könnten). Genau wie David es im vorigen Abschnitt getan hat, und wie Jesus im Zitat B7 riet.

Wir könnten an diesen Prozess denken, wie es MBE in S16 tut, als einen Prozess, der es den „winterlichen Stürmen“ erlaubt, die falschen Konzepte, die wir von der Liebe haben, zu entwurzeln und ein höheres Bewusstsein entstehen zu lassen. Sobald wir einen Sieg über diese Art von Herausforderungen erlebt haben, sind wir immer in einer Position größerer Macht und Stärke als zuvor, weil unser Verständnis von Liebe tiefer in der Wahrheit verwurzelt ist.

Abschnitt 4: Die Macht der Liebe gibt dem Menschen Macht über Krankheit.

Die Liebe kennt nur jeden als geliebt. Die Liebe ist der mächtigste Heiler, weil sie unser Gefühl für Angst und Wertlosigkeit beseitigt und die Wahrheit unserer liebenswerten und guten Natur in unser Bewusstsein scheinen lässt. Der Aussätzige im Zitat B17 galt als unrein. Er wäre ein Ausgestoßener gewesen, der isoliert von der Mehrheit der Gesellschaft lebte und nicht in der Lage war, die menschliche Berührung von Liebe überhaupt zu spüren. Der Christus, den Jesus furchtlos verkörperte, erreichte es diesen Menschen zu berühren, und diese geistliche Berührung gab ihm das wahre Gefühl, dass er nie „unrein“, nie unwürdig oder außerhalb des Kreises der Güte und des Wertes der Liebe war. Während es heute in den meisten Gesellschaften keine offenen Gruppen von Menschen gibt, die als „unrein“ bezeichnet werden, glauben Sie nicht, dass es auch heute noch Millionen von Menschen gibt, die völlig verzweifelt sind und darum ringen, sich der Liebe würdig zu fühlen?

Wie können wir als Christen dazu beitragen, das universelle Bewusstsein des Menschen zu erheben, um zu erkennen, dass die Liebe jedem von uns die Kraft gibt, diesen natürlichen Wert zu finden, unabhängig davon, wie viel Geld wir verdienen, wo wir leben, wie unser Familienstand ist, wie unsere Gesundheit, unsere Beschäftigung, unsere Abstammung und unsere Gewohnheiten sind? Was ist mit der Vorstellung, dass einige sich nicht „würdig“ verhalten? Jesus heilte bedingungslos (er sagte oft: „Gehet hin und sündigt nicht mehr“, aber er heilte sie zuerst, nicht wahr? Er begann auf der Grundlage von „einem vollkommenem Gott und einem vollkommenen Menschen“ (SH 259:15) Diese Perfektion ist kein menschlicher Perfektionismus. Es hat nichts mit unserem Lebensstil oder gar unseren Handlungen zu tun. Diese Vollkommenheit ist es, bei der wir mit der Liebe leben. Ohne diese Grundlage gibt es keine wahre Liebe.

Die Liebe beginnt mit der richtigen Grundlage, dem richtigen Fundament der Wahrheit des Menschen als Idee. Vom Ausgangspunkt des uns angeborenen Wertes können wir uns dann in unserem Handeln und in unserer Gesundheit aufwärtsbewegen, und so weiter. Aber wenn wir vom falschen Gefühl des Scheiterns ausgehen — dem „Scheitern“ in finanziellen Dingen, dem „Scheitern“ bei der Gesundheit oder gar dem „Scheitern“ zu einem gewissen geistigen Verständnis zu gelangen — haben wir uns mental aus dem Umkreis der Liebe herauskatapultiert. Auch wenn wir nie wirklich von der Liebe getrennt sind, können wir sicher so fühlen, wenn wir mit solchen Einflüsterungen kämpfen. Es ist unsere Aufgabe als Christen, den wahren Wert der Menschheit zu erkennen: jene, mit denen wir nicht einverstanden sind, deren Lebensentscheidungen wir missbilligen, deren Verhalten uns ärgern kann. Das sind die, die Jesus berührt und geheilt hat. Diese Art von Liebe in unserem Denken durchdringt unsere christlichen Praktiken und segnet alle. Es scheint klar zu sein, dass diese Art von Liebe die Risse in der heutigen Gesellschaft heilen wird.

Abschnitt 5: Wir erheben uns, um die Kraft der Liebe von einem Punkt tiefer Demut aus zu sehen.

Es mag wie ein Widerspruch zum letzten Abschnitt klingen, ist es aber nicht. Das Erkennen unserer Mängel und die Tatsache, dass sie nicht unsere wahre Natur sind, hilft uns beim Heilen und Reformieren. Die Frau in dieser Geschichte (B19) war am Ende ihrer Fähigkeit, ein Leben zu führen, das ohne Liebe schien. Sie erkannte in Jesus eine Liebe, die ihr Selbstgefühl von dem einer „Unterprivilegierten“ zur Jüngerin Jesu, heilen, segnen und verändern konnte. Ich sage „Jüngerin“, weil es so aussieht, als ob sie Jesus genauso treu oder gar mit noch mehr Hingabe als seine männlichen Jünger gefolgt ist. Mary Baker Eddy beginnt ihr Kapitel „Die Praxis der Christlichen Wissenschaft“ mit einer Nacherzählung dieser Geschichte. Warum? Um zu heilen, müssen wir nicht nur den wahren Wert des Menschen erkennen, sondern müssen auch die Demut und Liebe der Magdalena haben, eine Liebe, die nicht auf ihr Selbst, sondern auf Christus ausgerichtet ist. Freiwillig verzichtete sie an der Schwelle von Simons Haus auf ihr falsches Selbstbewusstsein. Sie betrat dieses Haus mit einem Gefühl der Demut und Buße, das durch ihre Tränen und die kostbare Salbe, mit der sie die Füße Jesu salbte, gekennzeichnet war. Wie im vorherigen Abschnitt zeigt Jesus dem Menschen die Autorität der Liebe über die Autorität religiöser Überzeugungen. Bei der Heilung des Aussätzigen berührte er den Mann, was dem damaligen religiösen Gesetz zuwiderlief. In diesem Abschnitt erklärt er Simon, dass die reuige Liebe der Magdalena der Vergebung würdig war, über eine Weltsicht, der es, wie bei Simon, an Sympathie und menschlicher Zuneigung mangeln könnte (S26 und S16).

Jesus sagt uns, dass er nicht gekommen ist, um das Gesetz zu aufzuheben (d.h. das religiöse Gesetz der Juden — Matt. 5:17). In diesem Fall konnte jedes Gesetz, das er scheinbar gebrochen hatte, kein Gesetz der Liebe gewesen sein. Es gibt eine Liste von Dingen, die, im Zitat S28, die Liebe macht: Sie „inspiriert, erleuchtet, bestimmt und führt den Weg.“ Wenn irgendein scheinbares Gesetz, das wir entweder unterstützen oder an das wir glauben, diese Dinge nicht tut, können wir sicher sein, dass es nicht nur kein Gesetz der Liebe ist, sondern es ist nicht einmal ein Gesetz! Wir können demütig auf die Liebe warten, dass sie uns auf eine inspirierte Weise führe, die uns hilft, andere tiefer und wahrhaftiger zu lieben. Mit dieser Art des demütigen Suchens halten wir nie zu stark an unseren menschlichen Meinungen— dem von der Liebe erleuchteten Weg folgend. Demut ist nicht dasselbe wie „Scham”.

Scham stellt das Selbst in den Mittelpunkt unserer Enttäuschung. Unter diesem Gesichtspunkt ist es schwierig, etwas zu korrigieren. Wenn wir Unrecht getan haben, können wir das Unrecht konstruktiver erkennen und korrigieren, indem wir die Verantwortung für das Unrecht übernehmen, aber nicht das Unrecht mit dem identifizieren, was wir sind! „Was wir [alle] am dringendsten brauchen, ist das Gebet innigen Verlangens nach Wachstum in Gnade, das in Geduld, Sanftmut, Liebe und guten Werken zum Ausdruck kommt.“ (eingeklammerte [alle] hinzugefügt) Das ist es, was jeder von uns braucht. Keiner von uns wird von dieser Art von notwendigem Gebet ausgeschlossen. Es ist ein Gebet der Demut und der zärtlichen Liebe. Es ist ein Gebet des Fortschritts. Es ist ein Gebet der Macht.

Abschnitt 6: Liebe ist reichlich vorhanden, füllt jeden Winkel und jede Ritze. Liebe ist unendlich und genug.

Wie bei vielen unserer Bibellektionen bestätigt dieser Abschnitt alles, was uns in der Lektion vorgestellt wurde. Er kehrt zurück zum Goldenen Text und Wechselseitigen Lesen und berührt das Zitat S2. Selbst ein Schimmer von der Allheit der Liebe heilt. Es genügt, auf unsere tiefsten Wünsche und Ängste zu antworten. Es gießt einen Segen aus, den wir nicht eindämmen können (B22). Lasst ihn uns nicht „eindämmen“. Schütten wir ihn auf andere aus — so wie die NRSV-Bibel das Zitat B12 übersetzt. „Und Gott ist fähig, euch jeden Segen in Fülle zu geben, damit ihr, da ihr immer genug von allem habt, reichlich von jedem guten Werk austeilen könnt“. Diese Gegenwart der unendlichen Liebe in unserem Leben ist machtvoll und wir spiegeln diese Kraft wider in unseren Gedanken über und den Erfahrungen mit der Menschheit.

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