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Lasst Euch nicht durch Scheinbilder täuschen, die Leben, Wahrheit und Intelligenz beanspruchen!

Metaphysische Auslegungen zur Bibellektion

Sind Sünde Krankheit und Tod wirklich?

für die Woche vom 7.-13. Oktober 2013

ausgearbeitet von Kathy Fitzer, CS
kathyfitzer@gmail.com           + 1 314-323-4083

Der Goldene Text: Werden wir mit dem Irrtum leben (mit Sünde, Krankheit und Tod)? Keinesfalls! Behandle ihn stattdessen als einfache Dunkelheit – als fruchtlos und unwahr! Setze dann diese Dunkelheit dem Licht aus! Wirf sie einfach nach draußen – und lass das göttliche Licht (den Christus, die Wahrheit) alles auflösen!

Das Wechselseitige Lesen: Stelle Dir vor, Du schläft in einem dunklen Raum! Plötzlich dringt helles Licht in Deine Augen, und Du wachst auf. Was passiert nun mit dem Traum – sei er gut oder schlecht? Wenn er als das bloßgestellt wird, was er ist – nämlich als Traum -, dann ist er einfach weg! Nun, das Gleiche passiert mit einem „Wachtraum“, in dem wir uns befinden, wenn wir unbewusst den Strömen des sterblichen Daseins folgen. Man kann leicht in die Bequemlichkeiten materieller sinnlicher Gefühle hineinrutschen oder in unbequeme sterbliche Schmerzen. Aber beides ist nicht wirklicher als der Traum im Schlaf. Und auch er löst sich in nichts auf, wenn wir aufwachen. Was kann uns aus diesen „Wachträumen“ aufwecken? Das Licht des Christus! Denk mal über die erste Zeile des wechselseitige Lesens nach (nach der Revised Standard Version der Bibel): „der Herr, mein Gott, erleuchtet meine Finsternis.“ Dann schau auf alles, was Gottes Licht für uns tut.: Es gibt uns Stärke, macht unsere Wege vollkommen, vergibt uns, heilt unsere Krankheiten, rettet unser Leben, gießt Liebe und Gnade über uns aus, gibt uns Gerechtigkeit, erlöst uns aus Gefahr, versorgt uns mit allem, was wir brauchen und tröstet uns. Und das ist noch längst nicht alles. All das passiert, wenn das Licht der Wahrheit uns aus dem Traumland materiellen Denkens weckt. Lasst uns reagieren, wie es der Psalmist tat: indem wir Gott loben. Die „New Living Translation“ (NLT) übersetzt die letzte Zeile folgendermaßen: „Ich werde die Morgendämmerung mit meinem Lied aufwecken.“ Die Morgendämmerung bringt Licht! Wenn wir durch Gottes Licht aufgeweckt werden, können wir dieses Licht in unserem Leben reflektieren und dann die ganze Welt aufwecken! Dunkelheit kann die Gegenwart des Lichts einfach nicht überleben.

Abschnitt 1: Wenn etwas nicht von Gott kommt … wenn es also nicht gut ist, … dann ist es nicht von Gott!

Jeden Tag erhalten wir so viele Informationen – aus den Medien, von unseren Sinnen, von unseren Körpern – und direkt von Gott. Wie wissen wir, woher etwas kommt – was wir glauben können und was wir verwerfen sollten? Lasst uns díe Probe machen – handelt es sich um bleibendes Gutes? Wenn nicht, dann lass es als Lüge über Gott, das Gute, gelten – und dann erkenne, dass es nicht von Gott kommt!  Jeremia, der in einer Zeit der Gefangenschaft bei den Babyloniern zu den Hebräern sprach, ermahnte sie, sich nicht von „falschen Propheten“ verführen zu lassen. Auch heute werden wir ständig von solchen Lügen bombardiert – es sind Konflikte, schwache Wirtschaftslagen, Krieg und Terror, Bedrohung durch Krankheiten, um nur einige wenige zu nennen. Aber Jeremia wiederholt auch das Versprechen von Frieden und Hoffnung für Seine Kinder. Die NLT sagt es so: „Denn ich kenne die Pläne, die ich für Euch habe“, spricht der Herr, „es sind Pläne zum Guten und nicht zum Unglück, um Euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.“ (B1) Alles Disharmonische müssen wir als Zeugnis der Dunkelheit betrachten und es dem Licht aussetzen, damit es zerstört werde. Unsere Aufgabe ist es, wach zu bleiben, zu erkennen, dass alles sterbliche Dasein ein Traum ist. Wir müssen dem Licht Gottes vertrauen und Sünde, Krankheit und Tod „ihre Tarnung“ herunter reißen. (B2, S3 u, S4) Nur weil etwas der menschlichen Annahme wirklich scheint, wird  es nicht wirklich. Gewiss, „es gibt kein Leben, keine Wahrheit, Intelligenz oder Substanz in“ einem Scheinbild. Und das ist alles, was die Behauptungen der Materie sind – ein Scheinbild!

Abschnitt 2: Entscheide, was Dich regiert!

Hier wird uns geraten, uns nicht von der Sünde betrügen zu lassen, sondern wach zu bleiben und bewusst unsere Entscheidungen über das zu treffen, was wir zu tun haben und darüber, wie wir uns verhalten wollen. Wie es in der NLT heißt: „Denke sorgfältig nach über das, was recht ist, und höre auf zu sündigen!“ (B4) Manchmal sagen die Leute (und manchmal denken auch wir so): „Ich kann mir nicht selber helfen.“ Stimmt, … wenn wir davon ausgehen, dass wir schwache Sterbliche sind. Wenn wir jedoch bei unseren Überlegungen vom Standpunkt Gottes ausgehen, dann können wir uns dafür entscheiden, von Gottes reiner Güte regiert zu werden und nicht vom Auf und Ab der sterblichen Sünde und der Sinnlichkeit. Denk daran, Lust und Sünde sind nur die andere Seite der gleichen wertlosen Münze. Richtigen Wert und Segen findet man nur in Harmonie mit unserem  göttlichen Prinzip, der göttlichen  Liebe – in der Grundlage unseres Seins! (S6) Paulus schrieb an die Römer, sie sollten sich nicht der Sünde hingeben, sondern Gott, denn wenn wir uns der Sünde hingeben, dann verschreiben wir uns als Diener des Todes; wenn wir aber Gott Gehorsam leisten, dann verschreiben wir uns „der Gerechtigkeit“ – wo die Dinge richtig zusammenpassen. (B5) Nach Strongs [Exhaustive Concordance] hat das griechische Wort das hier mit „hingeben“ übersetzt wird, die Bedeutung „beistehen“ oder „helfen“. Somit entscheiden wir uns nicht nur dafür, einer Sache zuzustimmen, sondern für etwas, für das wir uns einsetzen, das wir unterstützen! Damit erhält die Anweisung Jesajas, „vom Bösen abzulassen“, noch eine anderen Bedeutung, nämlich „aufzuhören, Böses zu tun“. (B6) Wir können mutig sein und für das einstehen, was recht ist – für uns selbst und für andere. Werden wir uns von den Lüsten (und Schmerzen) der Materie regieren lassen oder in Übereinstimmung mit dem Guten der Liebe leben – werden wir die Sünde oder die Gerechtigkeit wählen? Jeder von uns muss sich hier immer wieder neu entscheiden. Statt richtige und falsche Gedanken miteinander zu haben, lasst uns überlegen, wie wir uns und unseren Freunden dabei helfen können, richtige Entscheidungen zu fällen, die zu bleibendem Glück ohne Reue führen. Indem wir die Dinge logisch durchdenken, und indem wir geduldig auf Gott vertrauen, dass Er Seinen Kindern Seine Güte offenbaren wird. Dann werden wir die wahre Anziehungskraft erleben! (S7).

Abschnitt 3: Das Verständnis des göttlichen Ursprungs des Menschen befreit uns von der Sünde.

Der Kampf mit der Sünde wäre zu schwierig für uns, wenn wir ihn mit unserem eigenen menschlichen Willen durchfechten müssten. Um über das zu siegen, dem wir nicht folgen wollen, hilft es, wenn wir von unserem Geburtsrecht Gebrauch machen. „Und der Herr redete mit Mose und sagte: „Rede mit der ganzen Gemeinde der Kinder Israel und sage zu ihnen: ›Ihr sollt heilig sein; denn ich bin heilig, der Herr, euer Gott.“ (B8) Welch guter Vorschlag! Oder hat Gott uns hier geholfen zu verstehen, dass wir bei dieser Frage wirklich keine Wahl haben? Wenn man von Gott abstammt – als Bild und Gleichnis Gottes – liegt es nicht im Wesen des Menschen zu sündigen – genau so wenig, wie es zu Gottes Wesen gehört. (S8) Der Same kann nicht sein Gegenteil hervorbringen. Leg einen Avokadokern ins Wasser bis er keimt! Du erhältst dann einen Avokadobaum – keinen Baum mit sauren Äpfeln. Gott hat seinen Samen der Güte in uns gesät (in jeden). (B9) Wegen dieser Beziehung ist der Mensch (und wir alle) „durch die Wissenschaft … mit dem Schöpfer verbunden“. Verbunden durch die Wahrheit des Seins! Wirkt sich das so aus, dass man niemals etwas mit der Sünde zu tun hat? Wohl eher nicht! Doch wenn man versteht, dass das die Wahrheit des Seins ist, dann lässt uns das etwas tun, wenn wir Anzeichen der Sünde sehen (der Zerstörung). Wir müssen erkennen, was wirklich existiert, selbst angesichts dessen, was zu sein scheint. Schau direkt auf das, was als sündiger Sterblicher erscheint und SIEH Gottes Mensch, der zum Bild Gottes geschaffen wurde, der Gottes Güte (seine Heiligkeit) widerspiegelt! (S9) Erkenne die wahre, unauflösliche Beziehung zwischen Gott und Mensch (den Samen, der in sich selbst bleibt)! Aus der Anerkennung des Wesens Gottes als „Heiligkeit, Harmonie und Unsterblichkeit“ folgt, dass das die wahre Natur vom Dasein des Menschen ist.  (S10)

Abschnitt 4: Krankheit wird als nicht vorhandene Lüge erkannt – sobald die Wahrheit das Denken aufweckt.

Den Psalmisten verlangte es danach aufzuwachen und sich selbst als Gleichnis Gottes zu sehen (das Gleichnis, das das einzige wahre Sein aller Menschen ist) (B12) Das Verlangen, „rein zu sein“ ließ den Aussätzigen zu Jesus kommen, um geheilt zu werden (ob er sich dessen bewusst war oder nicht). Jesus antwortete: „SEI rein!“ (B14) Jesus erkannte, dass Gottes Mensch immerdar frei von Krankeitsannahmen ist – und so konnte er zuversichtlich alle Arten von Krankheit heilen – gleich in welcher Form sie auftraten. Selbst heute macht uns das Licht und die Wahrheit des Christus die unglaubliche Tatsache begreiflich, dass Krankheit nicht wirklich ist – und befreit uns von den „Verfügungen des sterblichen Gemüts“, die uns und andere gefangen halten wollen. Werden wir die falschen Bilder und Voraussagen der „menschlichen Gesundheitstheorien“ mit Furcht und Anerkennung ehren? Oder werden wir unseren „Weg finden“, der uns aus diesen falschen (oft wohlmeinenden) Theorien herausführt? Lasst uns „Krankheit wie einen Geächteten verbannen“, wie es Jesus tat! Gottes Gesetz ist ein Gesetz „ewiger Harmonie“. (S13) Das ist das Gesetz, das sagt, dass wir immer wach sein müssen und das uns immer bewusst sein muss. Wir werden ermahnt: „Bestehe mit Nachdruck auf der großen Tatsache, die alles umfasst: dass Gott, Geist, alles ist, und dass es keinen außer Ihm gibt! Es gibt keine Krankheit.“ (S15) Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan. Aber das ist so, weil wir versuchen, vom Standpunkt einer begrenzten, sterblichen Vorstellung von uns selbst auszugehen – weil wir versuchen, einen „großen, bösen und wirklichen Irrtum“ zu besiegen. Nun, dann geh‘ doch mal davon aus, dass das Licht des Christus das Denken ständig wach hält!  Beginne mit Gemüt, das immer alles weiß, das auch seine Idee kennt! Gemüt kann nichts anderes tun, als seine Stärke, sein Verständnis und seine Gesundheit mitzuteilen, denn das ist es, was das Gemüt ausmacht. (S15) Und das ist es, was uns ausmacht! Wir können über unser Dasein stark, vehement und klar sein, weil Gott klar ist – und Alles ist!

Abschnitt 5: Faste mit der Krankheit und bestehe auf der Gesundheit!

Was ist die Gesundheit? Ist sie etwas, was kommt und geht, abhängig von dem Zustand eines materiellen Körpers? Nein! Sie ist der immer währende Zustand des Menschen als Reflexion Gottes; und sie kann hier und jetzt vergegenwärtigt werden. Gesundheit ist ein Zustand des Gemüts. Und Gemüt ist immer gegenwärtig. Somit ist die Gesundheit ein immer gegenwärtiger Zustand, den man beanspruchen muss! Wenn das anders wäre, dann müsste sich die Bibel darüber auslassen, was Gesundheitsgesetze sind, was man essen sollte und was nicht und so weiter. Aber wie wir wissen, ändern sich derartige Gesetze ständig. Andererseits ist die Bibel voll von [himmlischen] Gesundheitsgesetzen – von ewigen Gesetzen, wie man über die Beziehung zu Gott, zur Quelle der Gesundheit, denken sollte. Beim Fasten handelt es sich nicht um etwas Neues. Genau genommen kommt das Wort Fasten aus der hebräischen Wurzel, die bedeutet, „den (Mund) zu bedecken“. Es enthält Opfer und Selbstverleugnung. Aber wenn man es lediglich macht, um sich darzustellen, dann erfüllt es nicht seinen Zweck, uns näher zu Gott zu bringen. Jesaja kritisiert derartiges Fasten (den Verzicht auf Nahrung), das nur leere äußere Verehrung bedeutet. Stattdessen verweist er auf das, was Gott verlangt: das Lösen der zu Unrecht Gebundenen, die Sorge und Befreiung für die Menschen. Durch diese Art von Fasten wird Erlösung und Gesundheit kommen – wie die Morgendämmerung (augenblicklich und ganz bestimmt). Wie nun kann man das auf unserer heutige Zeit übertragen? Nicht nur durch unser Fasten – indem wir auf unsere Lieblingsspeisen oder Lieblingstätigkeiten verzichten, um Selbstkontrolle zu demonstrieren, sondern indem wir alle Dinge verurteilen, die Gott oder dem Guten nicht gleichen (ein Fasten, bei dem man auf den Glauben an Irrtum verzichtet). Damit bringen wir unsere Ganzheit und Gesundheit hervor, die Gott ist. Jesaja betont die Verwirklichung der Gesundheit und der Unversehrtheit. Wir erkennen die Gesundheit als etwas Natürliches, weil sie von Gott kommt und betrachten alles, was begrenzt als unnatürlich, weil es nicht von Gott kommt. Ja, so einfach ist das! Wir müssen von allem fasten, was uns das sterbliche Gemüt über eine Sache mitteilt. (S1) Es heißt: „Bestehe mental darauf, dass Harmonie die Tatsache und Krankheit ein zeitlicher Traum ist!“ (S18) Und bleibe dabei, bis diese Tatsache in der menschlichen Erfahrung sichtbar wird. Aber weigere Dich, immer wieder auf die Materie zu schauen, um zu sehen, wie es Dir geht! Das ist es, was unser Fasten sein muss! Konzentriere Dich auf Gott! „Gottes Sein ist Unendlichkeit, Freiheit, Harmonie und grenzenlose Seligkeit. „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ (S20) Somit ist auch das unser Sein! Vergiss die grenzenlose Seligkeit nicht, wenn Du um Dich herum die Zeichen der Unendlichkeit, der Freiheit und Harmonie siehst. Und wenn Du es im Augenblick nicht siehst, dann bestehe auf der Tatsache, dass sie da ist. Und lass nicht nach in Deinem darauf bestehen, bis Du überzeugt bist.

Abschnitt 6:Komm aus den Dunkel heraus – wache auf für das Licht!

Hast Du schon mal an den Tod als lediglich das Werk der Dunkelheit gedacht? Und ist die Dunkelheit nicht lediglich die angenommene Abwesenheit des Lichts? So gesehen kann doch der Tod das Leben nicht überwältigen – genau so wenig wie die Dunkelheit das Licht überwältigen kann. Jesus hat den Tod niemals als endgültigen Umstand akzeptiert – genau so wenig, wir wir den Schlaf als endgültigen Umstand akzeptieren würden. In beiden Fällen befindet man sich in einem anderen Bewusstseinszustand als die Menschen um uns herum. Aber wir müssen begreifen, dass es nur das Bewusstsein des göttlichen Gemüts gibt – und das Gemüt ist sich seiner Ideen immer bewusst; und seine Ideen sind sich immer ihres Eltern-Gemüts bewusst. Paulus schreibt den Römern, dass es Zeit ist, aus dem Schlaf aufzuwachen: „So lasst uns die Werke der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichts anziehen.“ (B19+21) Könnte er nicht zu uns allen gesagt haben, dass es Zeit ist, aus der Annahme der Unvermeidlichkeit und Endgültigkeit des Todes aufzuwachen und uns mit der Dauerhaftigkeit des Lichts des Christus, der Wahrheit, zu rüsten? Als Jesus zur Tochter des Jairus gerufen wurde, um sie zu heilen – und sie dann vom Tod aufzuerwecken -, antwortete er zuversichtlich und ohne zu zögern. Niemals fürchtete er, das die Dunkelheit des Todes das Licht des Lebens überwältigen könnte. Er sagte den Leuten sogar, dass das Kind nicht tot sei, sie schliefe einfach nur. Als die [bezahlten und] zweifelnden [Klageweiber] ihn auslachten, warf er sie alle hinaus. Und dann rief er das Mädchen, und sie antwortete auf das Licht -, sie erwachte zu dem Leben, das nicht verlorengehen kann. (B20) Manchmal begegnen uns Hohn und Unglauben in der Form unserer eigenen Gedanken. Das ist der Zweifel daran, dass eine Heilung möglich ist. Wir müssen auch diese Gedanken hinauswerfen, damit wir frei sind, um auf den Ruf des Christus hervorzutreten – aus dem Dunkel der Sackgasse und dem Traum vom Tod in das Licht des Lebens. Wir müssen nicht warten, bis wir durch den so genannten Todesprozess gehen, um zu der Tatsache zu erwachen, dass es „weder Tod, Untätigkeit, krankhafte Tätigkeit, Übertätigkeit noch Reaktion“ gibt. (S22) Wir können „die göttliche Energie des Geistes“ hier und jetzt spüren. Wenn wir uns von der weit verbreiteten Meinung trennen, wir seien von Gott getrennt und Teil eines Ablaufs vom Auf und Ab – von Leben und Tod -, dann können wir alle Begrenzungen fallen lassen, die sich uns ständig entgegenstellen. (s.a. die Liste in Zitat S25!) Doch genau so, wie der Wind den Nebel wegbläst und die Sonne die Dunkelheit ausschaltet, so erwachen wir, um die Immergegenwart des göttlichen Lebens, unseres Lebens, zu erleben. Dann wird das Dunkel ALLER Begrenzungen einschließlich des Todes zerstört werden.

Abschnitt 7: Bleibe im Licht – Erkennen Deine ewige Koexistenz mit Gott an!

„Leben ist, … immer unabhängig von der Materie ….“ Das sind starke Aussagen – kraftvolle -, und sie befreien! Wir erkennen die Idee von der Koexistenz – Gott und Mensch sind zusammen -, die in der Vision des Johannes im letzten Kapitel der Offenbarung. In diesem neuen Jerusalem werden alle Bestandteile der Sterblichkeit (Tod, Sorge, Tränen, Schmerzen) weggespült, und Gottes Kinder werden eingeladen, das „Wasser des Lebens“ aus der Quelle umsonst zu trinken. (B24) Hat Gott seine Kinder hingehalten – und tritt schließlich in Erscheinung? Natürlich nicht! Jede Suggestion von einer Trennung ist der (begrenzende, tödliche) sterbliche Traum. Die Vision Christi kam zu Johannes, um die Wirklichkeit zu enthüllen. Durch die ganze Bibel hindurch hat das Licht des Christus Verheißungen enthüllt, wie diese vom Jesaja: „Der Herr wird dein ewiges Licht … sein.“ (B22) Das ewige Licht verblasst nicht! Es wird auch nicht alt. Es stirbt nicht. Es erneuert sich wie der ewige Mittag. (B23) Dieses ständige Licht ist ewiglich da. Wenn wir unsere Augen für dieses Licht des Christus offen halten, können wir das Himmelreich als unseren ewigen Wohnort identifizieren. Der Himmel ist kein Ort, zu dem wir gehen, wenn wir sterben. Er ist der Bewusstseinszustand, der in uns wohnt, der uns versichert, dass wir niemals sterben! Sünde, Krankheit und Tod verschwinden endgültig, wenn wir „Selbstlosigkeit, Güte, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, Gesundheit, Heiligkeit, Liebe“ in uns herrschen (vorherrschen) lassen. (S30) Diese Eigenschaften gehören inhärent zu Gott. [Durch Reflexion] gehören sie auch uns – und sie gehören allen Menschen!!! Wir sind wach für sie. Beanspruche sie alle!

 

[Warrens Anmerkung zum 6. Abschnitt: Hier kommen einige Einsichten von Cobby Crisler über die Auferweckung der Jairustochter: „… die Nachricht kam, dass sie in der Zwischenzeit gestorben sei (Lk 8:49) Das ist die menschliche Nachricht. Jesus geht direkt hinein und wirft heraus, was herumsteht. (Vers 51) Beachte: das sagt uns etwas darüber, was erforderlich ist, um zu heilen. „Der Gedanke an den Tod ist so schwerwiegend durch seine Unausweichlichkeit, dass Jesus den Raum räumen musste. Beachte, wie er das tat, entschieden und großartig. Er konnte sie nicht rauswerfen, während sie heulten. Das wurde bei einer Trauerfeier akzeptiert. Jesus hätte die Rolle eines Störenfrieds angenommen.

„Also sagte er ihnen etwas, was für ihn absolute Tatsache war. ,Das Mädchen, das ihr hier liegen seht, ohne Bewegung, ohne Atem, ohne Puls, ohne alles, das kleine Mädchen ist nicht wirklich tot. Was ihr hier seht gleicht einem Schlaf (Vers 52). Ich werde sie zum Leben erwecken. Alle bezahlten Klageweiber, die für Geld die Trauerfeier durchführten und alle anderen Zeugen der Szene, die das Sterben des Mädchens erlebt hatten, lachten darüber. (Vers 53)

Kann man Leute, die lachen, aus einer Beerdigungsszene entfernen? Sicher mit größerer Rechtfertigung als Weinende. Es zeigt auch, wie tief die Trauer gegangen war. Indem sie vergaßen, warum sie dort waren, lachten sie Jesus aus. So konnte er sie alle hinaustreiben.

Dann ging er zu dem kleinen Mädchen, „nahm sie bei der Hand und rief: »Kind, steh auf!« Und ihr Geist kam wieder, und sie stand sofort auf. Und er befahl, man solle ihr zu essen geben.“ (Vers 55) Was anderes konnte eine Zwölfjährige wohl wollen? Aber damit wurde dargelegt, dass alles völlig normal mit ihr war.“ (Auszüge aus einer Ansprache von B.Cobbey Crisler, genannt, „der Lukas-Forscher“)]

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung stammen von einem christlich-wissenschaftlichen Ausüber, der schon als Ausüber in Residence bei den CedarS-Camps gearbeitet hat. Sie sollen in erster Linie den CedaS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den “subscribe now”  Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/ ) anklickst.

 

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