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Feiert Weihnachten in einem Universum, das den göttlichen Mächten untersteht!

 Metaphysische Ausarbeitung von CedarS für die Wochenlektion:„Hat sich das Universum, einschließlich des Menschen, durch atomare Kraft entwickelt”

vom 16. – 22. Dezember, 2013

von Rick Stewart, C.S. Dresden, Germany

+49 351 312 4736

 

Der goldene Text: Jeremia 32:17 „Herr Herr, sieh, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgestreckten Arm, und kein Ding ist vor dir unmöglich.“

Das Verständnis von Gottes unendlicher und tatkräftiger Macht kommt in der ganzen Bibellektion klar zum Ausdruck. Die folgende Lesart vermittelt mir das Gefühl, dass der Prophet Jeremia einen Brief an einen besonderen Freund schreibt. So steht in der Übersetzung The Message: „Lieber Gott, mein Meister! Du hast die Erde und den Himmel durch deine große Kraft geschaffen – nur durch Deinen ausgestreckten Arm!“

Da muss ich Jeremia uneingeschränkt zustimmen. Seine Schriften – und auch die Schriften der anderen Propheten in der Bibel – bringen mich jeden Tag etwas näher zu dem Verständnis, dass Gott nicht irgendwohin verschwunden ist. Wenn man all die herrlichen Inspirationen, die sich im Alten Testament der Bibel befinden, zusammen nimmt, bekommt man eine klare Vorstellung von der Gegenwart und Macht Gottes.

Diese Bibellektion verdeutlicht nicht nur Gottes unendliche schöpferische Kraft, sondern auch seine liebevolle, dauerhafte Fürsorge. Und gerade in dieser Jahreszeit ist das besonders wichtig. Viele Menschen gehen in der Weihnachtszeit tatsächlich einmal im Jahr in die Kirche. Andere wieder gehen vielleicht nicht einmal in die Kirche, aber sie finden Trost und Schutz in den Traditionen und Symbolen von Weihnachten. Wie wichtig ist es dann, dass diese Bibellektion unser Denken aus Symbolen und Traditionen heraushebt und jedem von uns einen Gott offenbart, der nicht nur ein mächtiger Schöpfer ist, sondern auch ein liebevoller Versorger. Aber interessanter Weise sind die in der Lektion vorkommenden Beispiele nicht auf das beschränkt, was wir traditionelle Weihnachtsereignisse nennen. Sie zeugen von der sich immer weiter entfaltenden Kraft der liebevollen Fürsorge Gottes.

Indem ich darüber nachdenke, fällt mir immer wieder das Lied 170 aus unserem Liederbuch ein. Es ist eine angepasste Version eines Gedichtes von John Greenleaf Whittier.

Den Tag ihr alle preiset laut,

An dem die Welt den Heiland schaut’.

Und seht, durch Gottes Gütigkeit

Sind wir befreit von Raum und Zeit.

Ich lausche – nicht aus Menschenmund

Wird mir das Lied der Engel kund;

Ich kehr’ den Blick in mich, zu sehn

Christrosen voll in Blüte stehn.

Die äußern Zeichen schwinden schnell

Für den, des inn’rer Blick ist hell.

Und rasch die Zeit für den versinkt,

Der sie in freud’gem Lob verbringt.

Die Weihnachtsbräuche haltet ein,

So euch das wichtig noch erschein’,

Doch lasset unbehelligt den,

Der täglich fühlt den Christ erstehn.

(Vielleicht interessiert es Dich zu erfahren, dass Mary Baker Eddy Whittier einmal besuchte, als es ihm ziemlich schlecht ging. Nach dem Besuch ging es ihm viel besser. Dazu auch der folgende Artikel des Mary Baker Eddy Museums:

http://www.marybakereddylibrary.org/collections/research/ask-a-researcher/whittier)

Das Wechselseitige Lesen:

Das Wechselseitige Lesen aus dem Buch Hiob preist die wunderbaren Werke Gottes. Dieses Lobpreisen der unendlichen Macht des Geistes, der die begrenzenden Gesetze der Materie für nichtig erklärt, wird diese Woche in jedem Abschnitt der Lektion fortgeführt.

Abschnitt 1: „Er herrscht mit seiner Gewalt ewig;“ (B1)

Der Psalmist, der Prophet Jesaja und der Schreiber der Chronik, alle schreiben ehrfurchtsvoll über Gottes Majestät. (B1-B4)

Es ist sehr gut, uns selber an die unendliche Herrlichkeit und Macht Gottes zu erinnern. Geh einmal nachts ins Freie, und lass dich von den Sternen in Staunen versetzen! Geh durch Deinen Garten, und lass Dich von der Schönheit [der Blumen] blenden! Schalte den Fernseher ein, und lass Dich von Dokumentarfilmen über die Wunder der Erde in Staunen versetzen, wie Du es als Kind erlebt hast. Und dann lass die Zitate dieser Lektion auf Dich wirken, um Dich an die geistigen Grundlagen all dieser Wunder zu erinnern!

Aber sind nun die Fortschritte in den Naturwissenschaften notwendigerweise verbrauchte oder zynische Darstellungen der Schöpfungsgeschichte? Ist alles materiell? Viele der Astronauten, die mit höchster Technik in den Weltraum geflogen sind, kamen mit erneuertem Glauben und Liebe zu Gott zurück.

Ich bin in Florida aufgewachsen, während die Raumfahrt die Höhepunkte ihrer Erfolge feierte. Oft hatte ich einen persönlichen Bezug zu den Raketenstarts. Niemals waren sie selbstverständlich für uns. Wir haben alle beobachtet. Mit meinem älteren Bruder Gary, der im Kennedy Space Center arbeitete, bin ich oft nach Cocoa Beach gefahren, um die Weltraumstarts zu verfolgen. Die [Astronauten], deren Start in den Weltraum wir erlebt hatten, kamen oft mit einer umfassenderen Sicht von Erde und Mensch zurück, mit einer geistigeren Perspektive. Gary, der mehrere der Astronauten persönlich kennengelernt hatte, bestätigte mir dies.

Astronaut Jim Irwin, einer der zwölf Astronauten, die den Mond betreten haben, schreibt in seinem Buch, „Das Regiment der Nacht“:

Wenn man sich weit zurücklehnt und nach oben schaut, kann man die Erde wie einen wunderschönen zerbrechlichen Weihnachtsbaumschmuck gegen das Dunkel des Weltraums sehen. Es sieht aus, als wenn man hinausgreifen könnte, um ihn in die Hand zu nehmen. Das ist ein Gefühl, eine Wahrnehmung, mit der ich nie gerechnet hätte. Und es ist sicher keine Blasphemie, wenn ich sage, dass ich das Gefühl hatte, die Erde mit den Augen Gottes zu sehen. Zurückblickend glaube ich jetzt, der gute Herr hatte seine Hand dabei im Spiel. Mir bedeutete diese Reise mit ihren vielen Umwegen, die schließlich in der Raumfahrt endeten und dann zum Mond führten [so viel] – und es ist erstaunlich, dass das jemals geschah!

Der Zeitplan für die Astronauten war sehr eng, aber Irwin fand die Zeit, seinen liebsten Spruch aus der Bibel zu zitieren, Ps 121: 1, 2 „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, von welchen mir Hilfe kommt.“ Vers zwei dieses Psalms lautet:  „Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.“ (Luther 1912) Doch Jim fügte hinzu: „Aber natürlich bekommen wir auch eine ganze Menge von Houston.“ Manchmal hatten sie keine Zeit, um „Hilfe von Houston“ zu bekommen; dann betete Jim.

Er schreibt:

„Es war fast wie eine Offenbarung. Gott sagte mir, was ich tun musste. Niemals habe ich Houston gefragt, weil ich wusste, dass uns das eine Verzögerung einbrachte. Ich hatte aber keine Zeit, um auf die Antwort von Houston zu warten. Ich brauchte die Antwort sofort. Freilich sah ich mehrere Möglichkeiten zur Lösung meiner mechanischen Probleme, aber ich wollte wissen, welche die beste war. Ich betete und wusste sofort die Antwort. Dabei spreche ich nicht über vage Hinweise. Da war dieses übernatürliche Gefühl Seiner Gegenwart. Wenn ich Ihn brauchte, konnte ich Ihn anrufen, mich an Seine Macht wenden. (Das Regiment der Nacht, S. 19)

Mrs. Eddy schreibt in Wissenschaft und Gesundheit im Zitat S1: „Gott erschafft und regiert das Universum, einschließlich des Menschen. Das Universum ist von geistigen Ideen erfüllt, die Er hervorbringt, und sie sind dem Gemüt gehorsam, das sie erschafft.“ (W&G 295: 6-9)

Abschnitt 2: Gott ist Geist, die Schöpfung ist geistig, lass Dich nicht täuschen!

Sehr interessant ist die Wiedergabe von 5. Mose 4 in der Übersetzung „The Message“: „Dir ist all dies gezeigt worden, damit Du wissen wirst, dass Gott ist, ja, Gott. Er ist der einzige Gott, den es gibt. Er ist es. Er hat es ermöglicht, dass du Seine Stimme aus dem Himmel hörst, um dich zurechtzuweisen.“ (B6)

Und im Zitat S5 schreibt Mrs. Eddy: „Das Universum, wie der Mensch, muss durch die Wissenschaft von seinem göttlichen Prinzip, von Gott aus, gedeutet werden, und dann kann es verstanden werden; aber wenn es von der Grundlage der physischen Sinne aus erklärt und so dargestellt wird, als unterläge es dem Wachstum, der Reife und dem Verfall, dann ist das Universum, genauso wie der Mensch, ein Rätsel und muss es bleiben.“ (W&G 124: 15)

Zitat B7 ist in The Message klar und köstlich: „Was die Welt klug nennt, nennt Gott töricht. Es steht in der Schrift, Er entblößt die modisch Schicken. Der Meister sieht durch die Vorwände (Vernebelungen) derer, die alles wissen.“ (1. Kor. 3: 19-21)

Manchmal sind wir viel zu kompliziert. Manchmal müssen wir einfacher denken, klar, genau wie ein Kind. Ich erinnere mich daran, dass mein Lehrer (in der Christlichen Wissenschaft) eine hübsche kleine Anekdote erzählte: Einem Sonntagsschüler wurde von seiner Lehrerin die folgende Frage gestellt: „Wenn du auf dem Mars wärst, wäre Gott auch da?“ Der Junge antwortete ohne zu zögern: „Ja“. Die sofortige Antwort verblüffte die Lehrerin. Sie fragte weiter: „Woran würdest Du erkennen, dass Gott da ist?“ Seine Antwort war einfach, klar und richtig: „Ja, Sie haben doch gesagt, wenn ich auf dem Mars wäre‘. Gott ist immer, wo ich bin. Wenn ich nun auf dem Mars wäre, dann wäre er natürlich auch da!“

Lasst Euch nicht täuschen. Gott ist Geist. Sein Universum ist geistig.

Abschnitt 3: Maria und ihre Cousine erblicken die geistige Wirklichkeit und Macht.

Gott macht den Weg frei, damit geistige Ideen verstanden werden können, aber das muss nicht nach dem Diktat der Materie gehen.

Im Lukas 1 (B12) lesen wir von Zacharias und seiner Frau Elisabeth. Zu unserer Zeit wären sie wohl gerade am Anfang des Rentenalters oder dabei, sich in der Seniorenwelt einzurichten. Doch Gott hat etwas ganz anderes mit ihnen vor. Auf ihre alten Tage empfängt die scheinbar unfruchtbare Elisabeth einen Sohn. Und ratet mal, ihre junge Cousine, Maria, die vielleicht 13 bis 15 Jahre alt ist, erfährt ebenfalls, dass sie ein Kind empfangen wird. Und vom Engel Gabriel erfährt sie, dass sie das Kind Jesus nennen soll.

Für diese Vorgänge kann es nur eine Erklärung geben: Geistige Wirklichkeit und Offenbarung. Ein Universum, das sich über und jenseits des materiellen Sinnes befindet.

In den Zitaten S10-S14 sagt es Wissenschaft und Gesundheit klipp und klar. Zitat S12 sagt aus: „Diejenigen, die durch die Christliche Wissenschaft unterrichtet sind, haben die herrliche Wahrnehmung erlangt, dass Gott der einzige Urheber des Menschen ist. … Die Erleuchtung von Marias geistigem Sinn brachte das materielle Gesetz und seine Ordnung der Zeugung zum Schweigen, und sie gebar ihr Kind durch die Offenbarung der Wahrheit, und demonstrierte, dass Gott der Vater der Menschen ist.“ (W&G 29)

Zitat B11 erinnert uns: „Erkennt, dass der Herr Gott ist! Er hat uns gemacht – und nicht wir selbst.“ (Psalm 100)

Wir haben es also mit drei scheinbar wunderbaren Ereignissen zu tun: Elisabeths Empfängnis in hohem Alter; ein Engel spricht mit Maria; Maria erhält die Verheißung, dass sie Jesus empfangen wird. Wie Gabriel zu Maria sagt: „Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“

(Ein englisches Wortspiel: Miraculous –  Man In Reality Always Conceived Under Love’s Omnipresent Unfolding Safety = Der Mensch empfängt in Wirklichkeit immer etwas in der Liebe allgegenwärtiger, sich entfaltender Sicherheit)

Abschnitt 4: Gottes machtvolles Gesetz der ordentlichen Entfaltung in Tätigkeit

Manche Menschen glauben, sie seien richtige „Macher“, VIPs. Die „Who‘s Who’s“ der Welt treffen sich bei Tagungen – bei „Power Meetings“. Power-Meetings – Treffen der Mächtigen? Um ehrlich zu sein, ich kann mir keine mächtigeren Zusammenkünfte vorstellen, als die hier geschilderten. Die Mutter Johannes des Täufers mit der Mutter Jesu. Wie Ehrfurcht erregend!

Die Zitate aus Wissenschaft und Gesundheit (S15 bis S18) offenbaren uns, wie wir diesen Sinn von ordentlicher Entfaltung in unser Leben hineinbringen können.

Im Zitat 17 schreibt Mrs. Eddy: „Um der Geburt eines Kindes oder der göttlichen Idee richtig beizustehen, solltest Du das sterbliche Denken so von seinen materiellen Vorstellungen lösen, dass die Geburt natürlich und sicher verläuft. Obwohl diese neue Idee neue Energie sammelt, kann sie ihre nützliche Umgebung in den Wehen der geistigen Geburt nicht verletzen. Eine geistige Idee enthält kein einziges Element des Irrtums, und diese Wahrheit entfernt alles Schädliche in der richtigen Weise.“ (W&G 463)

Mein Bruder Scott war eine Hausgeburt. Meine Mutter hatte einen Geburtshelfer und eine vertraute Freundin bei sich, die eine gute Christliche Wissenschafterin war. Zu einem Zeitpunkt schien es ernsthafte Probleme zu geben. Meine Mutter und ihre Freundin, Emily, beteten. Mein Bruder Scott wurde völlig gesund geboren. Nach der Geburt dankte meine Mutter dem Arzt. Er antwortete: „Madam, ich habe zu danken. Ich habe noch kein kleines Wesen erlebt, das eine Situation überlebt hat wie Ihr Sohn. Nicht ich habe diese Geburt möglich gemacht.“

Abschnitt 5: Die Kraft der göttlichen Versorgung manifestiert.

Ganz besonders in diesem Jahr gibt es zur Weihnachtszeit zahllose Nöte in der ganzen Welt zu stillen. Menschliche Ressourcen, Hilfsaktionen, Transportmittel werden bis an ihre Grenzen beansprucht. Krieg und Wetter haben verrückt gespielt. Aber überall gibt es etwas, was schon da ist, eine sichere Quelle, eine Antwort, die uns auffordert, nach oben zu schauen.

Zitat B17 beschreibt eine ländliche Steppenlandschaft im mittleren Osten. Eine große Menschenmenge von 5000 Männern mit ihren Frauen und Kindern lagern da – also vielleicht 20.000 Menschen. Sie haben Jesus zugehört und gesehen, wie die Kranken unter ihnen geheilt wurden. In dieser Situation sagt Jesus seinen Jüngern, dass sie die Leute nicht wegzuschicken brauchen: „Es ist nicht nötig, dass sie weggehen; gebt ihr ihnen zu essen.“ Was er da fordert, scheint sie in Sorge zu versetzen, denn sie hatten nur fünf Brote und zwei Fische. Doch dann wies Jesus die Menschenmenge an, sich zu setzen, nahm die Brote und Fische, „sah auf zum Himmel und segnete sie und brach sie und gab die Brote den Jüngern, und die Jünger gaben sie den Menschen. Und sie aßen alle und wurden satt und hoben auf, was an Brocken übrig blieb, zwölf Körbe voll.“ (Mt. 14: 14-21)

In Wissenschaft und Gesundheit stellt Mrs. Eddy die Frage: „Wie wurden die Brote und Fische am Ufer des Galiläischen Meeres vermehrt – noch dazu ohne Mehl oder Monade, aus denen Brot oder Fisch entstehen konnten?“

In Wissenschaft und Gesundheit trifft Mrs. Eddy die folgenden Feststellungen. Jesu Ursprung war einmalig und gab ihm “mehr als menschliche Macht, die Tatsachen der Schöpfung darzulegen“. (S19) Sie weist darauf hin, dass „Wunder“ nicht möglich sind, nichts Übernatürliches sind, dass [Jesu Heilungen] im höchsten Maße natürlich waren. (S21) Sie fügt hinzu, dass Geist, Gott alles in und aus dem Geist geschaffen hat, nicht aus der Materie. (S22)

Sie folgert: „Die Schöpfung erscheint immer, und aufgrund der Natur ihrer unerschöpflichen Quelle muss sie immer weiter erscheinen.“ (S23, W&G 507)

In einem Universum geistiger Ideen macht die Fähigkeit, auf geistige Ideen zu hören, möglich, dass wir unsere Blickrichtung von der sicheren Verdammnis auf einen Freudentag lenken. Damals in den 1980er Jahren nahm ich an einem Arbeitstreffen in der Gegend von Boston teil. Dabei lernte ich einen Teilnehmer aus Alaska kennen, Doug Lewsader, einen Ausüber der Christlichen Wissenschaft. Er berichtete von einem Erlebnis am Ende des zweiten Weltkriegs. Er war Bomberpilot gewesen und hatte es geschafft, ohne Verluste in seiner Crew durch den Krieg zu kommen. Dann kam der Tag, als alle Bomber zurück nach Amerika beordert wurden. Sein Ziel war Kanada. Zusammen mit vielen anderen war er gestartet und flog über den Atlantik. Mitten über dem Atlantik bekamen sie über Funk die Anweisung, dass alle Flugzeuge, die den „Point of no Return“ noch nicht überflogen hatten (eine Position über dem Wasser, nach deren Überfliegen der Kraftstoff nicht mehr für eine  Rückkehr zum Festland reichen würde), nach Europa zurückfliegen sollten. Dougs Flugzeug hatte diesen Punkt bereit passiert. Die Nachricht enthielt auch die Mitteilung, dass aufgrund eines Rechenfehlers keines der Flugzeuge genügend Kraftstoff an Bord hatte, um die andere Seite des Ozeans zu erreichen.

Doug war mit der Christlichen Wissenschaft aufgewachsen und hat sich immer auf Gebet verlassen. Gebet hatte ihn auch durch den Krieg begleitet. Jetzt versuchte er wieder zu beten. Aber so sehr er es auch versuchte, er konnte seine Gedanken nicht klar bekommen, er konnte nicht beten. Alles was er hörte, war ein einfaches Lied, das ihm immer wieder durch den Kopf ging. „Die Musik geht immer rundherum.“ Schließlich meinte er, wenn er das Lied nun einfach singen würde, dann könnte er beten und eine Antwort finden. So fing er an, die letzte Strophe des Lieds zu singen: „Die Musik, die Musik geht immer rundherum, und schließlich kommt sie raus.“ In dem Augenblick, als er sang „kommt sie raus“, hatte Doug die Antwort. Das Lied war bereits die Antwort, ehe er gebetet hatte. Als er sang „kommt sie raus“, war ihm klar, dass sie alles aus dem Flugzeug hinauswerfen mussten, was sie nicht zum Fliegen brauchten – alle Andenken, alles, was man abschrauben konnte. So ordnete er an, dass seine Besatzung all das hinauswerfen sollte. Als sie die Küste erreichten, blieb der eine Motor stehen, kurz danach der andere. Nach dem Ausfall von beiden Triebwerken gingen sie in den Gleitflug über. Und langsam kam das Flugzeug herunter, aber nicht auf See. Vor ihnen lag eine Landebahn, die bis an den Rand der See reichte. Sie landeten und kamen zum Halt. Sie hatten den Atlantik überflogen und nun nach der Landung keinen Tropfen Kraftstoff mehr im Tank, aber es war genug gewesen, um sicher nach Hause zu kommen. Drei Tage nach der Landung konnte er mit einem „Free Call“ (wie heute 800 Nummern) seine Mutter anrufen, um ihr zu sagen, dass er sicher nach Hause gekommen ist. Und dabei erzählte ihm seine Mutter, dass sie in der fraglichen Nacht die ganze Zeit für ihn gebetet hatte.

Abschnitt 6: Fortsetzung – Die Manifestation der geistigen Kraft…

Obwohl die Speisung der Menschenmenge in der Bibellektion im Matthäus-Evangelium beschrieben wird, erscheint die gleiche Begebenheit auch in Kapitel 6 des Markus-Evangeliums. Diesem Vorkommnis folgt eine weitere Veranschaulichung der geistigen Kraft Jesu – in Zitat B19, als Jesus auf dem Wasser wandelt und einen Sturm stillt. (Markus 6: 45, 47-51)

Jesus schickt seine Jünger per Schiff schon einmal vor in Richtung Bethsaida. Er schickt die Menschen fort und legt eine Gebetspause ein. Dann bemerkt er, dass ein Sturm aufkommt und die Jünger Schwierigkeiten haben, gegen den starken Wind anzurudern. Er geht über das Wasser in ihre Richtung und wäre vorbeigegangen, aber die Jünger  hatten Angst. Er sagt ihnen: „Ich bin es  – habt keine Angst” Als er in das Boot stieg, legte sich der Wind.

Im Zitat S24 schreibt Mrs. Eddy: „In direktem Gegensatz zu den materiellen Gesetzen  ging Jesus auf dem Wasser, speiste die Menschenmenge, heilte die Kranken und weckte die Toten auf. Seine Taten waren die Demonstration der Wissenschaft, die die falschen Ansprüche des materiellen Sinnes überwindet.” (W&G 273)

Zitat S28 erklärt: „Adhäsion, Kohäsion und Anziehungskraft sind Eigenschaften des Gemüts. Sie gehören zum göttlichen Prinzip und stützen das Gleichgewicht jener Gedankenkraft, die die Erde in ihre Umlaufbahn brachte und zu der stolzen Welle sprach: ,Bis hierher und nicht weiter‘. Geist ist das Leben, die Substanz und die Fortdauer aller Dinge. Wir wandeln auf Kräften. Entferne sie und die Schöpfung muss zusammenfallen. Das menschliche Wissen nennt sie Kräfte der Materie; aber die göttliche Wissenschaft erklärt, dass sie völlig dem göttlichen Gemüt angehören, diesem Gemüt innewohnen, und gibt ihnen so den Platz und die Klassifizierung wieder, die ihnen rechtmäßig zustehen.”

Versorgung und Schutz der Liebe ist bereits mehrfach auf eine sehr schöne Weise im CedarS Camp unter Beweis gestellt worden. Dieser wundervolle Segen von 2011 bestand und besteht immer noch in Erzählungen unter CedarS-Camp Nachbarn und den örtlichen Bauarbeitern. Diejenigen von Euch, die CedarS-Neuigkeiten verfolgen, wissen, dass wir zu unserem 50. Jahrestag mit einem großen, künstlich angelegten See gesegnet wurden, der sich natürlich in den Hügel unterhalb der Lodge, der Kapelle und dem Camp der Jungen einfügt. Wir nennen ihn den „Mediterranen See” [genau wie die perfekte Lage in unserem 12-Hektar großen „Bible Lands Park (BLP”), der ein verkleinertes Modell der Bibelschauplätze ist, die im vergangenen Sommer im Rahmen der christlich-wissenschaftlichen Lektionen nachgestellt wurden.]  Dank Gottes Gnade und großzügiger ehrenamtlicher Arbeit nahm der See  [und Bühne 1 des BLP] schnell Gestalt an. Aber ein See braucht Wasser, um ein See zu sein, [und sechs Tage vor Saison-Eröffnung der CedarS  „Memorial Weekend Family Camp“, bestand der versprochene See nur aus einem knapp 5 Meter tiefen, trockenen Loch.] Als die Erdaushub-Arbeiten fast abgeschlossen waren, kam ein Sturm auf und die Wettervorhersagen kündigten ein großes Unwetter an. Um 13 Uhr betete Warren im Hinblick auf den bedrohlich näher kommenden Sturm [der auch einen Tornado einschloss, der gerade über Joblin, Missouri, hinweggefegt war] als er die 7-Stunden-Zeitverschiebung der amerikanischen und europäischen Zeitzone bemerkte. Er rief mich an, als ich bereits wach war und ebenfalls betete. Ich nahm die Arbeit auf – mit genau den Stellen aus diesem Abschnitt der Lektion. Ich hielt an der Tatsache fest, dass es keine destruktiven Elemente im Universum des Gemüts gibt. Die gefährliche Bedrohung der Sturmfront verschwand und ließ nichts übrig, außer dem Segen eines ergiebigen Regens, der dazu beitrug, den See zu füllen. Das verbliebene Wasser [226 Millionen Liter “heiligen Wassers”] im Missouri Mediterranean-See ist ein weiterer Beweis für den großen Segen hingebungsvoller Gebete für alle Angelegenheiten im CedarS Camp.

Abschnitt 7: Halleluja – für Gottes allmächtige Herrschaft.

Vor etwa drei Jahren hatten wir eine Musikkassette in unserem Auto, die wahrscheinlich so oft abgespielt worden war wie keine andere – es war eine Aufnahme von Händels „Messias” – eine Lieblingsaufnahme unserer 3-jährigen Tochter Alma. Und die absolute Lieblingsstelle war der „Hallelujah-Chor”. Es war ein heiß begehrtes Musikstück, wenn wir im Auto fuhren und ich freute mich immer über den Musikwunsch einer 3-Jährigen: „Hallelujah, Papa”. Kürzlich fühlte ich mich noch an diese Zeit erinnert, als unsere 2-jährige Tochter Martha „Halleluja”-singend durch das Haus lief. Und nachdem ich die Bibellektion dieser Woche gelesen habe, muss ich sagen: „Ich gebe meiner Tochter Recht – Hallelujah sagt alles!”

Lobet den Herrn in all seiner Kraft, Gnade, Macht und Güte: „Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit”. „Denn Gott ist unendlich, die Allmacht, alles Leben, alle Wahrheit, alle Liebe, über allem und Alles.” (S30)

 

 

[Die oben wiedergegebenen Ideen zur Anwendung stammen von einem christlich-wissenschaftlichen Ausüber, der schon als Ausüber in Residence bei den CedarS-Camps gearbeitet hat. Sie sollen in erster Linie den CedaS-Campern und Mitarbeitern (und auch ihren Freunden) dazu dienen, täglich den großen Wert des Studiums der Bibellektionen während des ganzen Jahres (und nicht nur im Camp) zu erfassen! Sie kommen montags in Englisch und mittwochs in einer freien Übersetzung – dank Manfred und Jette auf Deutsch, durch Ana, Erick, Claudia und Patricio auf Spanisch oder durch einige Helfer von Orlando Trentini in Brasilien auf Portugiesisch. Eine freiwillige französische Übersetzung kommt von Rodger Glockpor, einem Christlichen Wissenschaftler aus Togo.

Du kannst dich auch eintragen, um wöchentlich durch e-mails über diese Ausarbeitungen ehemaliger CedarS Mitarbeiter informiert zu werden, damit Du sie mit älteren und jüngeren Sonntagsschülern teilen kannst, indem Du den „subscribe now”  Button (unten links auf der Seite http://www.cedarscamps.org/metaphysical/ ) anklickst.]

 

[Warren Huff, CedarS Direktor und Herausgeber dieser Anmerkungen und kursiven Zusätzen in eckigen Klammern]

 

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