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Das Licht Christi leuchtet in unseren Herzen und Köpfen
Metaphysische Anwendungsideen für die wöchentliche Bibellektion der Christlichen Wissenschaft über

“Altertümliche und neuzeitliche Totenbeschwörung — alias Mesmerismus und Hypnotismus — verurteilt”

20. bis
26. November 2023

von John & Lindsey Biggs, C.S.
Maryland Heights, MO 541 418 1176 johnbiggscs@gmail.com 541 460 3515 biggs.lindsey@gmail.com



Einleitung

Die Lektion dieser Woche hebt die Vorherrschaft des Lichts hervor. Das Licht Christi, die heilende Kraft der Liebe, leuchtet in unseren Herzen und Köpfen und besiegt die Dunkelheit des Irrtums. Je mehr wir uns an das Licht klammern, je mehr wir unsere Gedanken auf Gott, das Gute, ausrichten, desto mehr Freude und Harmonie erleben wir. Lasst uns sehen, wie wir Gottes Licht ausstrahlen und dem Universum Heilung bringen können.


Goldener Text

“Ich will dich lieben, o Herr, meine Stärke. . . . Denn du wirst meine Kerze anzünden; der Herr, mein Gott, wird meine Finsternis erhellen.” Psalm 18:1, 28

Licht ist ein wichtiges Thema in der Bibellektion diese Woche. Im Lexikon finden sich folgende Schlagworte zum Thema Licht: unverhüllt, lebendig, strahlend, glänzend, leuchtend, hell, klar, erhellend, licht.
Was ist Dunkelheit? Unser Mangel an Verständnis, unsere Verwirrung darüber, was wirklich und wahr ist. Das Gegenteil des wahren, klaren Denkens, das zu Heilung führt.

Und das ist es, was Gott tut! Gott erhellt unsere Dunkelheit – unsere Unklarheit oder unseren Mangel an Verständnis – und zeigt uns den Weg des Lebens und des Lichts.

“Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.” (1. Johannes 1,5) Da Gott Licht ist, kann es keine Zweifel daran geben, was wirklich und wahr ist. Es kann nur das wissenschaftliche, geistige Bewusstsein geben, das Jesus hatte – in dem er die Wahrheit sofort und klar erkannte.

Wenn die geistige Wirklichkeit der Dinge “ans Licht” kommt – also für unser Bewusstsein real wird -, haben wir genau die Erleuchtung, das Verständnis und die Einsicht, die wir brauchen, und wir erfahren den Frieden und die Gewissheit, die sich daraus ergeben.

Das zeigt uns auch, dass genau dies Gottes Wille für uns ist – also von Wahrheit und Liebe erleuchtet zu sein, so wie Jesus es war, und unsere Siege zu demonstrieren.


Wechselseitiges Lesen

…Auf Gott will ich vertrauen...” heißt es in Psalm 91, Vers 2.

Das bedeutet, die Hände nach Gott auszustrecken und an ihm festzuhalten. Darauf zu vertrauen, dass Gott unser Fels ist, das gibt uns Kraft, Stabilität und Standfestigkeit – also die Fähigkeit, die Wahrheit mit Klarheit und Überzeugung anzunehmen. Vertrauen bedeutet, dass wir uns nicht auf unseren menschlichen Willen oder unseren menschlichen Intellekt verlassen müssen. Wir können auf Gottes Stärke und Macht bauen und uns darauf stützen. Gottes Wille erhebt uns, während sich das menschliche Denken dem göttlichen beugt. Wir können darauf vertrauen, dass das göttliche Gemüt – ein Gemüt, das rein und heilig ist – uns niemals in die Irre führt.

 

Psalm 91 ist ein Gesetz des Schutzes. Es zeigt uns, dass wir in diesem Augenblick tatsächlich an einem verborgenen Ort leben. Wir können darauf vertrauen und wissen, dass wir “mit Christus in Gott verborgen” sind und dass ein materielles Ego oder Universum uns niemals wirklich sehen oder kennen kann. Unsere Identität ist sicher und geborgen in den Armen Gottes – in Gottes Bewusstsein, wo es kein Unkraut gibt – nur Weizen. Wenn wir in diesem Bewusstsein ruhen, finden wir unser wahres Selbst – vollständig, sicher und furchtlos – und wir ruhen vertrauensvoll in der Freiheit Gottes. Dann gibt es keine Versuchung mehr für uns und der Irrtum, der uns in Versuchung führen wollte, verschwindet.

Dieser Psalm erinnert mich auch an das beliebte Lied 565, dessen Strophe lautet:
“Du bist Gottes Absicht, sein großer Plan. / Schön, untadelig, sein göttliches Kind. / Halte deine Gedanken an das Gute und Wahre, / Der Geist wird dich neu formen.” 

(Liederbuch der Christlichen Wissenschaft, Lied 565:1, freie Übersetzung, Anm.d.Ü.)


Geist offenbart dein vollkommenes, reines, makelloses Selbst. Wenn wir von dieser Tatsache überzeugt sind, verschwindet die Herausforderung. In einer der Biographien von Mary Baker Eddy sagt sie, dass, wenn alle Zweifel verschwunden sind, unsere metaphysische Arbeit getan ist – weil wir begreifen, dass wir immer das vollkommene Kind Gottes sind und waren, immer unversehrt, vollkommen und vollständig. Das volle Zitat ist auf S. 396 von Mary Baker Eddy: Christliche Heilerin (Erweiterte Ausgabe) zu finden. 

 

Wir müssen daran denken, dass jede Herausforderung mental ist, und dass wir deshalb, wenn wir uns ins Himmelreich – an diesen inneren Ort – begeben, wissen, was wirklich vor sich geht – dass wir als Ideen Gottes sicher, unversehrt und geschützt sind. Aggressive mentale Suggestionen können uns in diesem vollkommenen, heiligen Zustand nicht erreichen. Gottes vollkommene Wirklichkeit ist erfüllt von Gottes reichen, überfließenden, geistigen Ideen. Der Mensch besitzt ein Bewusstsein des Guten, und dieses Bewusstsein ist jeder Idee Gottes ohne weiteres zugänglich. Es ist unsere universelle und dauerhafte Identität.

 

Genießen wir diesen eindrucksvollen Bericht über einen Mann, der mit dem 91. Psalm betete und sofort Schutz fand:

 

Prayer of Surrender (englischer Artikel aus dem Christian Science Sentinel vom 1. April 2019I


 

ABSCHNITT 1 – Die Feststellung, dass Gott alles unter Kontrolle hat

Der Bibelkommentar The Interpreter’s One-Volume Commentary merkt an:

“… die Frömmigkeit Joschafats und seine militärische Macht sind bemerkenswert. Von besonderem Interesse ist seine Ernennung der 5 Laienfürsten, 9 Leviten und 2 Priestern, die durch die Städte Judas ziehen und das Volk das Gesetz Gottes lehren sollen.”

Bible Lens Research, ein weiterer Bibelkommentar, ergänzt hier:

“Joschafat, der vierte König von Juda, regierte 25 Jahre lang. Er galt als weiser und frommer Herrscher, der in seinem ganzen Reich ein Schulungsprogramm zum Erlernen des Gesetzes einführte und daran arbeitete, das Königreich von Abgötterei zu befreien (siehe 17,6-9).
“Zu diesem Zeitpunkt wird die Nation von militärischen Aggressoren bedroht…. Wie Salomo und Asa vor ihm (siehe 2. Chronik 6; 14,9-12) bittet Joschafat Gott um Hilfe. Nachdem er zu kollektivem Fasten und Gebet aufgerufen (siehe 20:3, 4) und seine innige Bitte vorgetragen hat, wird der Feind besiegt. Der Rest seiner Herrschaft verläuft friedlich (siehe V. 22, 30).”

In diesem Abschnitt geht es darum, mit dem tierischen Magnetismus richtig umzugehen und zu wissen, dass er uns nicht austricksen oder dazu verleiten kann, Gott zu vergessen oder zu vergessen, dass wir das Bild und Gleichnis Gottes sind.

Der tierische Magnetismus ist jener Köder, der versucht, unsere Gedanken von Christus, Wahrheit, abzulenken.

Christus, Wahrheit, ist unsere Kraft und unser Schutz. Indem wir unsere Gedanken ganz auf Wahrheit, Leben und Liebe richten, überwinden wir den Antichristen.

Christus, Wahrheit, ist das Gegenteil des tierischen Magnetismus. Christus ist die Anziehungskraft des Guten. Christus ist die Stimme des Guten. Christus leitet uns, führt uns und treibt uns mit Harmonie, Liebe und Frieden an. Christus befähigt uns, dem Irrtum entgegenzuwirken und dem Universum Heilung zu bringen. Christus ist das Wirken von Wahrheit und Liebe. Christus vernichtet die Schlange, offenbart die Vorherrschaft Gottes, des Guten, und stellt das natürliche Gesetz der Harmonie wieder her.

Wir können uns hier an Joschafats Beispiel orientieren. Als er mit dieser Herausforderung konfrontiert wurde, fastete und betete er. Er fastete vom materiellen Sinn und wurde sich der totalen Überlegenheit Gottes bewusst. Er erkannte, dass Gott die absolute Macht war und in der Lage war, die Situation zum Schutz und zur Befreiung aller zu lenken. Als er sich an Gott wandte, wurde sein Feind besiegt.

Wir alle können diesem Beispiel folgen, indem wir von den Sinnen fasten und uns an Seele laben – und uns nicht vom sterblichen Gemüt davon abhalten lassen, Gottes Macht und Überlegenheit zu erkennen. Auf diese Weise können wir unseren Gedanken, unseren Körper und die globalen Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind, unter Gottes vollständige Kontrolle bringen.


 

ABSCHNITT 2 – Joseph und der Fluss des Lebens

Gott war mit Josef. Egal, wie viele Schwierigkeiten dieser hatte, egal, wie viele Dinge versuchten, ihn vom Kurs abzubringen, immer und immer wieder richtete er seinen Kurs auf Gott aus. Nichts konnte ihn von seinem göttlichen Weg abbringen. Gott wirkte mit ihm und ließ ihn viele segnen.

Ich denke, die Analogie eines Flusses kann hier hilfreich sein. Gott war wie ein Fluss, der durch ihn floss, und Josef musste immer wieder seinen Kurs ändern, um zu Gott zurückzufinden.

Mary Baker Eddy definiert FLUSS als ” Gedankenkanal. Ist er ruhig und unbehindert, dann symbolisiert er den Lauf der Wahrheit; ist er aber schlammig, schäumend und reißend, dann ist er ein Symbol für Irrtum.” (Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, S. 593:15-18)

Ganz gleich, was für Steine oder Hindernisse in den Weg fallen, das Wasser in einem Fluss bewegt sich immer weiter und trägt schließlich die Steine und das Geröll ab, um den Weg frei zu machen. Wasser findet immer einen Weg, um von seinem Quellgebiet zum Meer zu gelangen.

In unserem Fluss mag es viele Krümmungen und Biegungen geben, aber wenn wir uns vom “Wasser des Lebens” leiten lassen und es frei durch uns fließt, werden wir spüren, wie Gott unseren Kurs harmonisch gestaltet und uns mit Christus auf der richtigen Spur hält.



ABSCHNITT 3 – Was ist hier wirklich los?

Als ich heute diesen Abschnitt und diese vertraute Geschichte aus Johannes 9 las, fiel mir plötzlich die unauffällige Stelle auf, mit der unsere Lektion in die Geschichte einleitet. In Bibelzitat 11 aus dem Lukas-Evangelium heißt es: “Jesus kehrte in der Kraft des Geistes nach Galiläa zurück” (Lukas 4,14). Darin steckt ein Gefühl von Zielstrebigkeit, das sicherlich das gesamte Wirken Jesu kennzeichnete und das einen wirklich schönen Kontrapunkt zu den abschweifenden Gedanken bildet, die die Begegnung Jesu mit dem Mann in Bibelzitat 12/Johannes 9 (Verse 1-7) bildet.

Die Jünger fragten sich: “Woher kommt dieses Problem?” Der Tenor dieser Frage – woher kommt das Böse, warum geschieht das, was geht hier vor – kennt jeder, der sich mit dem Zwiespalt zwischen der Verheißung des Christentums – der Allheit und Allmacht Gottes – und den Beweisen, die die materiellen Sinne liefern, auseinandergesetzt hat. Wenn wir diese Beweise in unseren wissenschaftlichen Ansatz einbeziehen müssen, stoßen wir auf ein ziemlich unlösbares Rätsel, denn die Allheit des Geistes lässt etwas Nicht-Geistiges – nämlich Materie oder einen materiellen Befund – einfach nicht zu.

“Umkehren” – und verharren! – “in der Kraft des Geistes” – Jesus wusste, dass er den Bericht der materiellen Sinne nicht zu erforschen oder in seine Prämissen und Schlussfolgerungen einzubeziehen hatte. (cit. B11/Lukas 4:14) Gott, das Gute, kennt das Böse nicht; warum sollten wir darauf bestehen, dass WIR, seine geliebten Kinder, das Böse kennen müssen? Nun, das kann schon manchmal rätselhaft wirken – sollte Gott nicht wissen, was falsch ist, damit er uns dann helfen kann? Aber auch hier liegt die Antwort darin, bei der Allheit von Geist zu bleiben, um zu sehen, was Geist bewirkt. Das ersetzt die widersprüchliche Lüge, die sich unseren Sinnen präsentiert, mit einer klareren Sicht auf die Wahrheit, was wiederum zu Heilung führt.

Ich habe einen Artikel über diese Art von Ideen für den Christian Science Sentinel geschrieben; er könnte Dir gefallen: The truth about our situation (Ausgabe vom 3. Juli 2023).


ABSCHNITT 4 – Gottes Licht erhellt alle unsere Wege

Dieser Abschnitt bringt mir ganz besonders die individuelle Natur der gesamten Schöpfung Gottes nahe. Als ich überlegte, was ich hier schreiben soll, kam mir als erstes in den Sinn, all die Dinge aufzulisten, die man als Werke der Finsternis betrachten könnte, und dann zu überlegen, wie wir als Kinder des Lichts damit umgehen. Aber als ich versuchte, diese Liste zu schreiben – was sich im Wesentlichen zu einer Liste von Anweisungen entwickelte -, spürte ich mehr und mehr, dass das nicht das war, was jetzt nötig war. Also hielt ich inne, verwarf die Liste und lauschte erneut. Und dabei wurde mir klar, wie wunderbar es ist, dass das lebendige Wort Gottes direkt zu uns spricht. 

Was bedeutet es für Dich, getäuscht zu werden? Ist es nur, von einer Person belogen zu werden? Oder ist Täuschung vielleicht der Zustand, in dem wir meinen, nicht “beweisen zu können, was Gott wohlgefällig ist” (zit. B14/Epheser 5:10)

WIR sind genau das, was für Gott ” wohlgefällig ” ist!  Wir sind das Werk Gottes! Dunkelheit ist nicht unser Zustand; die Botschaft des Evangeliums Jesu hat uns tatsächlich den Weg gezeigt, im Licht zu wandeln. Wie bist DU das Licht Gottes? Diese Frage ist nicht aus einer egozentrischen oder allzu persönlichen Perspektive zu betrachten.
Wie hast DU das Wort des Lebens gesehen, erkannt und ” gehandhabt “? (cit. B15/1 Johannes 1:1) Was auch immer Dir als verlockende Finsternis erscheint, wird durch das Licht der Liebe als ein Missverständnis des Lebens entlarvt. Wir können nicht rechtmäßig daran gehindert werden, als Kinder des Lichts zu wandeln. Was bedeutet das für Dich?

Freue Dich auf Deine eigene Resonanz auf diese Gedanken und reagiere darauf. Du bist empfänglich für Gott – die Anweisungen in diesem Abschnitt, sich nicht täuschen zu lassen und sich auf die Anwendbarkeit des Wortes Gottes zu stützen und es zu verkünden, können in dir eine natürliche, heilende Reaktion auslösen. Gottes Wort ist lebendig, pulsierend und niemals in der Dunkelheit verborgen. Wir können diese Tatsache begrüßen und Gott in unserem Leben verherrlichen, indem wir seine Gegenwart verkünden und sie durch unser Handeln und Denken unter Beweis stellen.


 

ABSCHNITT 5 – Das Gesicht eines Engels, standhaft und treu

Warum passieren guten Menschen schlechte Dinge? Diese Frage ist thematisch sehr nahe an der Frage in Abschnitt 3 der aktuellen Bibellektion, als die Jünger Jesus im Wesentlichen fragen: “Warum ist dieser Mann blind?” Beide Fragen setzen die Legitimität und die Existenz von Zwietracht von vornherein voraus. Und wenn etwas existiert, muss es offensichtlich eine Ursache oder einen Grund dafür geben.

Ich werde auf die obigen Gedanken noch zurückkommen, aber jetzt möchte ich mich speziell mit Stephanus befassen. Als ich so über die Geschichte dieses Abschnitts und die Beschreibungen von Stephanus’ Erfahrung nachdachte, fielen mir immer wieder die Adjektive auf, die ihn beschreiben. “Voller Glaube und Kraft … das Gesicht eines Engels … standhaft … kniete nieder …” und dann natürlich sein Akt der Vergebung. (cit. B18/Apostelgeschichte 6,8-15) Dies ist eine Geschichte der Verheißung – in der ganzen Geschichte wird sie angedeutet und in den ergänzenden Zitaten rund um die Geschichte in unserer Lektion wird das noch deutlicher ausgesprochen. Verheißung, Glaube und Beständigkeit. Das sind wesentliche Eigenschaften, die mit Licht zu tun haben, nicht wahr? Wenn du in der Wildnis im Dunkeln bist und vor dir ein Licht siehst, kannst du vielleicht nicht viel um das Licht herum sehen, du weißt aber, dass  Licht Wärme und Sicherheit verspricht. Du kannst also in vollem Vertrauen auf dieses Versprechen handeln – ein Versprechen, das durch dein Verständnis dessen, was mit Licht einhergeht, untermauert wird – und du gehst, vielleicht langsam, aber konsequent und unerschütterlich auf dieses Licht zu.

Das bedeutet nicht, das Böse zu ignorieren. Ich habe meine Überlegungen zu diesem Abschnitt mit den Fragen nach dem Wesen oder der Legitimität des Bösen begonnen. Wir ignorieren das Böse nicht – etwas zu ignorieren hat es noch nie geheilt. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Ignorieren und der freien Entscheidung, worauf wir uns einlassen wollen. Wenn mir jemand einen Blaubeerkuchen oder eine Pizza anbietet, werde ich mich für die Pizza entscheiden. Ich ignoriere den Kuchen nicht, ich bevorzuge nur die Pizza, und da ich die freie Wahl des Mittagessens habe, lasse ich mich darauf ein. Mein Interesse an der Pizza ist so groß, dass ich keine Zeit, Lust oder Gelegenheit habe, mich mit etwas zu beschäftigen, das mich von der Pizza ablenken würde.

Hier werden wir nicht aufgefordert, das Böse zu ignorieren, sondern wir werden eingeladen, uns auf die Allheit Gottes einzulassen – das Bewusstsein davon erfüllte Stephanus’ ganzes Auftreten und Handeln – und uns von diesem Beharren auf der Allheit Gottes, dem Guten, führen zu lassen.

Es gibt weder einfache noch schwierige Antworten auf die Frage, warum schlimme Dinge geschehen. Mary Baker Eddy schreibt in Wissenschaft und Gesundheit: “Die sterbliche Existenz ist ein Rätsel. Jeder Tag ist ein Mysterium. Das Zeugnis der körperlichen Sinne kann uns nichts darüber sagen, was wirklich und was trügerisch ist, aber die Offenbarungen der Christlichen Wissenschaft erschließen die Schätze der WAHRHEIT..” (Wissenschaft und Gesundheit 70:1-5) Die rätselhafte Natur dieser Behauptung über die sterbliche Existenz muss uns nicht dazu veranlassen, unsere Hände in Bestürzung hochzuwerfen. Es bedeutet nur, dass wir keine Antworten in ihr suchen oder ihre Berichte in unsere Schlussfolgerungen einbeziehen sollten.

Wir müssen nicht selbst auf alle Antworten kommen. Das ist die Aufgabe der Engel – sie zeigen uns, was Gott hier tut. Aber wir können von unserem Recht Gebrauch machen, zu wählen, wo unser Blick hingeht, und unser Auge so auf Gott zu richten, dass auch wir wie die Engel leuchten. Sie zeigen uns, wie es ist, wenn wir ganz bei Gott sind und uns seiner sicheren, liebenden und leitenden Fürsorge sicher sind.


ABSCHNITT 6 – Das Gute verherrlichen

Wir sind Kinder des Lichts. Wir sind Kinder des Tages. Wir sind nicht vom Bösen; wir sind nicht von der Finsternis. Es gibt nichts in uns, was auf die Dunkelheit reagieren könnte. Daher ist es natürlich, dass wir unsere Gedanken dem Licht zuwenden; es ist natürlich, dass wir das Licht annehmen, das Licht leben und das Licht verstärken. Wir sind von Natur aus gut. Frei, glücklich und heilig ist unser natürlicher, normaler Zustand. Das Hervorheben des Guten hilft uns, unsere Gedanken ständig auf das Gute zu richten. Das ist wichtig, denn je mehr Gutes wir hervorheben, desto mehr vermehren wir das Gute.

Lass nicht zu, dass der tierische Magnetismus einen Scheffel über dein Licht stellt! Sei wachsam, aufmerksam, und aufnahmebereit und du wirst das Gute “in dem Verhältnis erleben, wie es dein Denken beschäftigen.” (Wissenschaft und Gesundheit, S. 261:4)

“Lasst uns wachen, arbeiten und beten, dass dieses Salz nicht fade wird und dass dieses Licht nicht verborgen bleibt, sondern in mittäglicher Herrlichkeit erstrahlt und erglänzt.” (Zitat S32/367:21)

Dann können wir das Himmelreich – die allgegenwärtige Güte Gottes – als eine konstante und kontinuierliche Realität auf Erden begrüßen.

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